Einmal mehr machten die Kelten in Altenburg von sich reden, obgleich schon mehr als 2000 Jahre seit der Blütezeit ihrer Siedlung auf der Rheinhalbinsel vergangen sind. Mit dem Europaabgeordneten Andreas Schwab und der Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller, beide von der CDU, zeigte sich nun auch die überregionale Politik von der Keltenstätte Altenburg-Rheinau begeistert.

Konrad Schlude, CDU-Ortsvorsitzender, hatte die beiden eingeladen, um über die archäologischen Besonderheiten der Halbinsel Schwaben zu berichten. In spätkeltischer Zeit befand sich dort eine befestigte Siedlung, die den Rang einer bedeutenden Stadt inne hatte. Diese Bedeutung manifestierte sich in einer Münzprägestätte.

Um die historische Bedeutung zu unterstreichen, erstellte die Gemeinde Jestetten eine Studie im Rahmen des Naturparkprojekts, und der Museumsverein Rheinau plant die Einrichtung eines Museums auf der Klosterinsel Rheinau, dessen Schwerpunkt den Kelten und ihrer Siedlung gewidmet sein wird. Sabine Hartmann-Müller versprach dafür zu werben, Altenburg in das Keltenkonzept der Landesregierung aufzunehmen.

„Die Keltenstätte Altenburg-Rheinau ist absolut beeindruckend“, stellte die Abgeordnete fest. Sylvia Baumgart, Exkursionsleiterin des Regionalen Naturparks, hat bereits ein umfangreiches Konzept ausgearbeitet, wie die keltische Geschichte der Region der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden kann.