Es geht voran mit dem Projekt „Blockhuus“, dem ehrenamtlich geführten Treffpunkt für alle Bürger der Gemeinde. Der ehemalige Jugendraum im Hohentengener Auenweg stand erstmals interessierten Bürgern offen, um Einblick in die Räumlichkeiten zu nehmen, Projekt und Projektteam kennen zu lernen, eigene Ideen einzubringen und mitzumachen. Ein weiterer Termin ist am 30. August. Am 20. September ist ein Blockhuus-Fest geplant.

Unter dem Dach des Bürgernetzwerkes Hohentengen soll im ehemaligen Jugendraum in Hohentengen ein Treffpunkt für Bürger aller Altersgruppen entstehen. René Manthey (Dritter von links) von der Projektgruppe Blockhuus erläutert Bürgern im Gespräch das Vorhaben.
Unter dem Dach des Bürgernetzwerkes Hohentengen soll im ehemaligen Jugendraum in Hohentengen ein Treffpunkt für Bürger aller Altersgruppen entstehen. René Manthey (Dritter von links) von der Projektgruppe Blockhuus erläutert Bürgern im Gespräch das Vorhaben. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Ein 14-köpfiges Team unter dem Dach des Bürgernetzwerkes Hohentengen hat sich zur Aufgabe gemacht, in dem seit Längerem ungenutzten Gebäude einen Treffpunkt zu installieren für alle Bürger der Gemeinde, von Jung bis Alt. Im Juni wurde die Idee im Gemeinderat vorgestellt, der das Projekt gerne unterstützt.

Reges Treiben

Reges Treiben herrscht an diesem ersten Öffnungstag rund um das Blockhuus. René Manthey und Johanna Bober vom Projektteam erläutern, was noch alles zu tun ist, bis es richtig losgehen kann. Viele Abklärungen, auch über Fördermittel, sind noch zu treffen, bauliche Maßnahmen durchzuführen. So soll der 40 Quadratmeter große Innenraum eine doppelflügelige Tür nach außen auf eine neue Holzterrasse erhalten, die sanitären Anlagen behindertengerecht umgebaut, Theke und Küchenecke neu gestaltet werden. Einiges wird in Eigenarbeit möglich sein, anderes soll mit Unterstützung der Gemeinde realisiert werden.

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„Wir wollten schon jetzt zeigen: Wir sind da und es geht etwas“, sagt René Manthey. „Und wir sind natürlich interessiert, dass viele mitmachen.“ So soll es einen Café-Treff an festen Öffnungstagen geben und der Raum der Nutzung durch unterschiedlichste Interessengruppen zur Verfügung stehen. Ideen gibt es schon, von Strick- und Bastelgruppen über Selbsthilfegruppen, Mutter- und Vater-Kind-Treffs, Krabbelgruppen, Theaterspielprojekte bis zu Lesungen, kleinen Ausstellungen und einer Tauschbörse. Zusammen mit der Schule sollen Jugendprojekte initiiert werden.

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„Und es ist eine gute Gelegenheit für Neubürger, die noch nicht in Vereinsstrukturen unterwegs sind, Kontakte zu finden“, ergänzt Johanna Bober. „Im Moment sind wir noch völlig offen für neue Ideen“, freut sich René Manthey, dass zum ersten Treffen so viele gekommen sind und auch Ideen eingebracht haben. Nächste Gelegenheit, das Projekt kennenzulernen, ist am Freitag, 30. August. Ein Blockhuusfest ist für Freitag, 20. September, geplant.