Auf Basis der Lärmkartierung des Landes sind entsprechend dem Bundes-Immissionsschutzgesetz Aktionspläne zu erstellen. Dies liegt in der Zuständigkeit der Gemeinden. Dogern ist hiervon durch die B 34 betroffen. Entsprechend der Ausarbeitung des Lärmaktionsplanes durch das Ingenieurbüro Fichtner Water & Transportation GmbH aus Freiburg erfolgte im Juli 2020 die Offenlegung.

Einstimmig akzeptierte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Lärmaktionsplan als Grundlage für weitere Verbesserungen der Lärmsituation. Trotz des vorhandenen Lärmschutzwalls, der zur Lärmminderung bereits 1984 realisiert wurde und entlang Teilen der B 34 führt, sind einige Anwohner von den hohen Belastungen des Straßenverkehrslärms betroffen.

Immer wieder bemerken Anwohner, dass die Dächer der vorbeifahrenden Schwerlastfahrzeuge heute deutlich erkennbar seien. Ein Zeichen dafür, dass es im Erdwall zu einem Absenkungsprozess gekommen ist.

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Bereits im November soll in einem Gespräch zwischen Vertretern des Regierungspräsidiums und der Gemeinde Dogern dieser Umstand und mögliche Verbesserungen vor Ort erörtert werden. „Jede Änderung bringt auch einen Eingriff in die Natur mit den vorhandenen Bewuchs und Bestand an Sträuchern und Bäumen“, erklärte Bürgermeister Fabian Prause.

Neben der in einem Zeitraum von fünf Jahren möglichen Realisierung zählt zu den langfristigen Strategien zum Schutz vor Umgebungslärm im Zuge einer Straßenerhaltungs- oder -erneuerungsmaßnahme-, lärmoptimierten Asphalt einzubauen.

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