Jede Maske zählt inzwischen und darum haben sie vielerorts Frauen mit Nähbegeisterung zusammen getan, um die wichtigen Masken selbst zu nähen und an viele Einrichtungen und Hilfsorganisationen weiter zu geben, die sie dringend benötigen. Sie wissen, dass man sich mit einer solchen Maske nicht in trügerischer Sicherheit wiegen darf. „Uns ist bewusst, dass sie keine Sicherheit vor dem Virus darstellen“, sagte beispielsweise Nadin Wiepcke, eine der engagierten Frauen. „Aber sie sind ein Schutz für Andere und wenn jeder eine Maske trägt, schützen wir uns gegenseitig“, ist sie der Meinung.

Was die verschiedenen Masken-Typen können, beschreibt dieser Link:

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In Bad Säckingen hat sich um Nadin Wiepcke und Josephine Jegel spontan eine Nähgruppe gebildet, die inzwischen auf 71 Mitglieder angewachsen ist. Unter dem Namen „Wir helfen – für Landkreis & Umgebung“ sitzen die Frauen an den Nähmaschinen und nehmen Aufträge entgegen. „Gerade hat die Sozialstation 350 Mund-Nase-Masken bei uns bestellt“, freut sich Nadin Wiepcke. Aber auch Pflegekräfte, Hebammen, Krankenschwester oder Altenpflegerinnen haben sich bereits bei der Gruppe gemeldet.

Auch Pflegeheim sind für die Masken dankbar

Darum sind auch weitere Frauen die gerne Nähen, zum Mitmachen eingeladen. „Wir freuen uns über jede Näherin, die uns unterstützt.“ Das Schnittmuster wird den Gruppenmitgliedern dann zur Verfügung gestellt. Außerdem würden sich die Initiatorinnen über Stoff- und Gummibandspenden freuen. Der Stoff sollte aus Baumwolle sein. „Die Spenden können jederzeit vor unserer Tür abgestellt werden“, so die Initiatorin weiter. Allerdings möchte die Gruppe ihre Arbeit auf den Landkreis Waldshut und der näheren Umgebung beschränken. „Wir befürchten, dass sonst zu viele Anfragen kommen, die wir nicht mehr zeitnah bewältigen können“.

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Masken werden gespendet

Schon lange haben sich die beiden Initiatorinnen darüber ausgetauscht, ob und wie wichtig die selbstgenähten Masken sind. Als dann die Nachricht aus dem Marienhaus kam, dass Schutzausrüstung fehle, haben die beiden jungen Frauen einen Aufruf gestartet und die Gruppe gegründet, die inzwischen fleißig näht. Die ersten Masken sind inzwischen gefertigt und weitergegeben worden. Weitere werden folgen. Grundsätzlich möchte die Gruppe ausschließlich für Einrichtungen nähen und die Masken spenden. „Wir möchten keinen finanziellen Vorteil aus der aktuellen Situation ziehen“, so Nadin Wiepcke. Darum werden die Masken auch nicht verkauft. Aber: „Wir haben uns aber auch überlegt, dass viele Menschen nicht nähen können, aber trotzdem eine Maske benötigen“, so Nadin Wiepcke. Darum bieten sich die Frauen an, den Leuten gegen die Abgabe des benötigten Materials für eine Maske, diese kostenlos zu nähen.

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Auch in Bergalingen nähen Frauen Mund-Nasen-Masken

Ebenfalls hat sich eine Gruppe im Rickenbacher Ortsteil Bergalingen gefunden. Gerda Eckert, Andrea Gerber sowie Miriam, Johanna und Franziska Kammerer sind fleißig an der Nähmaschine. Unterstützt mit Stoffspenden werden Sie von Margret Vogt und Liselotte Schleicher. Sie möchte die Zeit, die sie momentan zu Hause ist, sinnvoll nutzen, berichtet Andrea Gerber. Die Frauen wollen helfen und haben sich deshalb an die Nähmaschine gesetzt. Die Masken verteilen Sie kostenlos in der Nachbarschaft, berichtet sie. Aber auch die Mitglieder der Feuerwehrabteilung Bergalingen ist von den fleißigen Näherin schon mit Mund-Nase-Masken ausgestattet worden, weitere 25 Masken gingen zudem an ein Altenpflegeheim in der Region.

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