Eigentlich hätte die Eröffnung des Kletterwalds zur zweiten Saison bereits in der Osterwoche stattfinden sollen. Aber dann kam alles ganz anders, denn der Coronavirus hielt Einzug. Und mit ihm die Beschränkungen der geplanten Lebensgestaltung. „Durch den Lock-down ging das Ostergeschäft komplett flöten“, so der Inhaber Thomas Schwinlin. Bitter war es auch für Schwinlin, da das Osterwetter „traumhaft“ war. Der Lock-down war aber zu verkraften. Die Fixkosten hat Thomas Schwinlin niedrig gehalten.

So gingen im Anschluss an die Winterpause zwei weitere Monate ins Land. Vergangenes Wochenende war es dann unter speziellen Auflagen für Kletterwälder soweit: Die ersten Besucher der Sommersaison kletterten in schwindelnden Höhen an den Baumwipfeln entlang. Bereits am Samstag, dem Eröffnungstag, zeichnete sich mit rund 30 Besuchern ein reges Interesse ab, wenngleich es „noch Luft nach oben“ gibt. Ein Wortspiel von Thomas Schwinlin, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer. „Ein guter Tag wäre bei rund 100 Besuchern, über den Tag verteilt“, meint Schwinlin. Wie in der vergangenen Saison stehen sechs Parcours mit drei Schwierigkeitsgraden für das Klettererlebnis zur Verfügung.

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  • Welche Auflagen gibt es im Zeichen der Corona-Krise? Es gibt spezielle Auflagen, die für Kletterwälder eingehalten werden müssen. Alle Besucher bringen zur Anmeldung einen Mund- und Nasenschutz mit. Möglichst auch einen (Fahrrad-)Helm. An der Plattform besteht die Möglichkeit für die Desinfektion der Hände. Die Abstandsregeln werden ohnehin bewahrt, da nur eine Person pro Element klettert. Auf der Plattform darf sich nur eine Person aufhalten, sofern sie nicht zum engsten Personenkreis gehört. Alle Vorgaben werden bei der Einweisung (mit Maske) vermittelt. „Das hat bis jetzt gut funktioniert“, fasst Schwinlin zusammen.
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  • Wie war der Zustand der Bäume nach dem nicht stattgefundenen Winter? In der Wintersaison gab es keine Schäden, jedoch fielen zwei Fichten im Herbst auf die Seilbahn. Seile wurden ausgetauscht, alles wurde kontrolliert, „Alles wieder tipptopp“, sagt Thomas Schwinlin. Schnee wäre auch kein Problem gewesen, meint Schwinlin. „Wir freuen uns über jeden Regentag“, erklärt er. „Der Wald braucht den Regen. Ich freue mich über jeden Regentag, so widersinnig das auch klingt.“
Der Parcours in luftiger Höhe.
Der Parcours in luftiger Höhe. | Bild: Harald Schwarz
  • Gibt es neue Attraktionen? Eine besondere Naturerfahrung startet mit den Baumzelten in die neue Saison. Thomas Schwinlin zeigt voller Stolz ein Baumzelt in luftiger Höhe von 1,8 Metern über dem Erdboden, befestigt an drei massiven Bäumen. Die Besucher haben die Möglichkeit einer Nacht im – fast – Freien und den abenteuerlichen, nächtlichen Geräuschen der Natur zu lauschen. Dies vor oder nach dem Besuch des Kletterwaldes. Oder nur die Nächtigung im Baumzelt. Die Übernachtung kostet bei maximaler Belegung pauschal 59 Euro. Ein Zelt bietet Platz für maximal zwei Erwachsene und ein Kind. Kombinierte Optionen sind möglich. Es sei ein eindrückliches Erlebnis, nach solch einer Nacht in der Natur aufzuwachen und ein Frühstück in der Blockhütte zu genießen, meint Thomas Schwinlin.

An neuen Ideen mangelt es dem Inhaber nicht. Parcours-Erweiterung und ein spezieller Kids-Parcours für die Kleinen sind nur ein paar Beispiele.

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