„Es wird bunt und emotional“, schwärmt Intendant Jochen Frank Schmidt. „Und es wird mit Abstand das komplexeste Stück, was wir je gemacht haben – wir bringen das Theater an seine technischen Grenzen!“

Mit Überblick: Regisseur Jochen Frank Schmidt, Choreografin Vanessa Vario und Produzent Alexander Dieterle (von links) haben die Bühne gut im Blick. Extra für die Proben gibt es auch einen Steg.
Mit Überblick: Regisseur Jochen Frank Schmidt, Choreografin Vanessa Vario und Produzent Alexander Dieterle (von links) haben die Bühne gut im Blick. Extra für die Proben gibt es auch einen Steg. | Bild: Julia Becker

Bereits jetzt ist der Aufwand ersichtlich: Ein Teil der Dekoration im Steampunk-Look schmückt bereits die Wände, Wanddurchbrüche erweitern die Bühne bis zur Seitenwand. Es soll ein Rund-um-Erlebnis werden: „Die Zuschauer sollen Teil der Show sein“, so Schmidt. Auch auf der Bühne sind aufwendige Effekte geplant: Von Fliegenden und verschwindenden Darstellern bis hin zu Zaubertricks mit dem Publikum.

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Auch bei den Musikstücken wurde nochmal zugelegt, erklärt Schmidt. Etwa 15 Hauptmelodien gibt es: „Wir sind der musikalischen Richtung treu geblieben und haben uns weiterentwickelt.“ Inspiration hab es von den großen Leinwandepen wie Star Wars und der Herr der Ringe-Reihe.

Dreifach gut: Thea Burger, Dana Reitzig und Selina Bauer spielen abwechselnd die Rolle der Luella.
Dreifach gut: Thea Burger, Dana Reitzig und Selina Bauer spielen abwechselnd die Rolle der Luella. | Bild: Julia Becker

Bei der Probe fliegt es dem Zuhörer dann auch gleich die ersten Ohrwürmer in den Gehörgang: „Für jeden einen Traum – Hoffnung, Liebe, Freude, Mut und Glück!“ Noch kommt die Musik aus der Konserve, die 20 Darsteller feilen aktuell an ihrer Choreografie. Für zwei Wochen werde mit zehn Stunden am Tag sehr intensiv geprobt, erklärt Schmidt. Ab nächster Woche stehen nur noch drei Tage Bühnenprobe an, dafür werde aber intensiver am Bühnenbild und den Kostümen gearbeitet.

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Gut vorbereitet habe man sich auch hinsichtlich der Corona-Pandemie: „Wir haben unter anderem unsere Lüftungsanlage prüfen lassen: Sie ist sogar stärker als erfordert“, so Schmidt. Über die Anlage wird der Innenraum mit Frischluft versorgt, eine Grundvoraussetzung um Öffnen zu dürfen. Aktuell dürfen 500 Gäste pro Vorstellung kommen, insgesamt habe man etwas mehr als 600 Plätze im Thater.

Kraftvoll und zart: Als Traumfee Funkelperlchen sorgt Isata Kamara in der weiblichen Hauptrolle nicht nur für den nötigen Glamour. Richard McCowen als Herb das Schweinhorn kann da nur staunen.
Kraftvoll und zart: Als Traumfee Funkelperlchen sorgt Isata Kamara in der weiblichen Hauptrolle nicht nur für den nötigen Glamour. Richard McCowen als Herb das Schweinhorn kann da nur staunen. | Bild: Julia Becker

„Hier kommt uns zugute, dass das Haus klein ist“, stellt Produzent Alexander Dieterle fest. Für die Freigabe habe man monatelang gearbeitet, nun hoffe man auf zahlreiche Zuschauer. „Wichtig ist uns, dass das Stück gut ist“, so Schmidt. Das auch während der Vorstellung ein Maske getragen werden muss werde dann hoffentlich zur Nebensächlichkeit. Die Premiere ist auf jeden Fall bereits ausverkauft.

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