Plogging ist ein Wort, das aus den Bestandteilen „plocka“ (schwedisch für "aufheben") und Jogging gebildet wurde. Es steht für eine Natursportart, bei der beim Laufen Müll gesammelt wird. Gerade in größeren Städten verabreden sich Menschen auch gerne über soziale Netzwerke zum Ploggen. Der Trend kommt aus Schweden und stammt wohl aus dem Jahr 2016. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) empfiehlt diese Form der sportlichen Betätigung im Sinne des Umweltschutzes.

Plogging ist ein neuer Sporttrend aus Skandinavien, beim Joggen wird mit einem kleinen Müllsack und einem Paar Handschuhe Müll gesammelt. Dieses Symbolbild wurde 2018 in Berlin aufgenommen.
Plogging ist ein neuer Sporttrend aus Skandinavien, beim Joggen wird mit einem kleinen Müllsack und einem Paar Handschuhe Müll gesammelt. Dieses Symbolbild wurde 2018 in Berlin aufgenommen. | Bild: Britta Pedersen

Plalking: Wer nicht gerne joggt, kann es stattdessen mit „Plalking“ versuchen. Das Prinzip ist ähnlich: Beim Spazierengehen oder Walken eine Mülltüte oder ein anderes Behältnis mitnehmen und unterwegs Müll aufsammeln.

Clean-Up: Überall, wo es Wasser gibt, insbesondere an den Meeresküsten, mobilisieren sich Menschen zu sogenannten „Clean-Ups“: Großangelegte Müllsammel-Aktionen an Stränden und Ufern.

Müllsammelaktion am Ostseestrand: Dieses Bild entstand im Januar 2019 in Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern). Organisiert wurde diese Aktion vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung (IOW).
Müllsammelaktion am Ostseestrand: Dieses Bild entstand im Januar 2019 in Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern). Organisiert wurde diese Aktion vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung (IOW). | Bild: Bernd Wüstneck

Eigene Sicherheit: Beim Sammeln von Müll am Wegesrand sollten unbedingt Handschuhe getragen und auf festes Schuhwerk geachtet werden. Darüber hinaus sollten bei manchen Hinterlassenschaften besser die Gemeinden informieren werden: Abfälle wie Altöl, Asbest, Batterien, undefinierbare Flüssigkeiten in Flaschen und anderen Behältern, oder sonstige gefährliche Abfälle, können für den Sammler riskant oder sogar gesundheitsschädlich sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Putzede: Wer gerne in der Gruppe aktiv ist, hat neben dem privaten Einsatz auch die Möglichkeit sich bei Terminen kommunal organisierter "Putzeden" zu engagieren. Solche Aktionen gibt es in fast jedem Ort am Hochrhein jeweils im Frühjahr: Schulkinder, Vereine und Freiwillige sammeln im Rahmen dieser Aktionen den Müll im jeweiligen Gebiet. Darüber hinaus finden regelmäßig Sammelaktionen statt, die beispielsweise der BUND organisiert. Die Termine werden in unserer Tageszeitung veröffentlicht.

Stadtputzede: In den Gemeinden am Hochrhein finden im Frühjahr häufig "Stadtputzeden" statt. Vereine, Familien und motivierte Bürger kümmern sich, wie auf unserem Bild, das bei einer Aktion in Bad Säckingen entstand, um den störenden Kleinmüll.
Stadtputzede: In den Gemeinden am Hochrhein finden im Frühjahr häufig "Stadtputzeden" statt. Vereine, Familien und motivierte Bürger kümmern sich, wie auf unserem Bild, das bei einer Aktion in Bad Säckingen entstand, um den störenden Kleinmüll. | Bild: Christine Pfeifer
Das könnte Sie auch interessieren