Klaus Schuster wird neuer Direktor am Amtsgericht Bad Säckingen. Das teilte das Justizministerium des Landes Baden-Württemberg auf Nachfrage mit. Der derzeit noch stellvertretende Amtsgerichtsdirektor tritt damit im Laufe des Januars die Nachfolge von Richterin Margarete Basler an, die bereits Ende Oktober dieses Jahres in den Ruhestand gegangen war.

Seit 2011 in Bad Säckingen

Klaus Schuster hatte seine Justizkarriere 1998 beim Amtsgericht Waldshut-Tiengen begonnen. Es folgten Stationen am Landgericht Waldshut-Tiengen und anschließend am Amtsgericht Bad Säckingen. Dort wurde Schuster 2011 zum ständigen Vertreter von Direktorin Margarete Basler ernannt. Ein Amt, das der 47-Jährige Stand heute noch offiziell bekleidet – auch nach seinen Abordnungen an das Oberlandesgericht in Karlsruhe und zuletzt, 2017, an das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz in Berlin.

Nachfolge verzögerte sich

Die Suche nach einem Nachfolger für Margarete Basler, die das Amtsgericht in Bad Säckingen seit 2009 leitete und Ende Oktober in den Ruhestand ging, hatte dabei länger gedauert als erwartet. So konnte sich der Präsidialrat des Justizministeriums Baden-Württemberg, der für die Personalie zuständig ist, erst in einer Sitzung Ende Oktober mit der Nachfolge befassen. Und das, obwohl Margarete Basler nur wenige Tage später bereits aus dem Amt schied. Darüber hatte der SÜDKURIER im vergangenen Monat berichtet.

Bis Klaus Schuster im Laufe des Januars den Posten der Direktors antritt und seine Abordnung nach Berlin beendet, übernehme kommissarisch Richter Rupert Stork den Posten, heißt es aus dem Justizministerium.

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Zuständigkeiten könnten sich verschieben

Wie sich mit der Personalie Schuster in Zukunft außerdem die Zuständigkeiten innerhalb des Amtsgerichts verschieben, wird sich erst ab Januar 2019 zeigen. Denn je nach Fachbereich des neuen Direktors müssten die unterschiedlichen Dezernate innerhalb des Amtsgerichts – darunter Familien-, Straf- und Zivilsachen – möglicherweise neu geregelt werden. Das hatte Richterin Basler vor ihrem Gang in den Ruhestand im Gespräch mit dem SÜDKURIER erklärt.