Betreiber der Anlage ist der Abwasserzweckverband „Vorderes Albtal“, vertreten durch Bürgermeister Stefan Kaiser. Daher stimmte der Gemeinderat jetzt einem Bauantrag zur Errichtung, Erweiterung und Nutzungsänderung von Baukörpern und Anlageteilen der ehemaligen Kläranlage der Papierfabrik zu.

Das könnte Sie auch interessieren

Erforderlich sind ein Reihe von Maßnahmen, unter anderem der Neubau des Betriebsgebäudes mit Sozialräumen, der Neubau des Fahrzeugunterstandes am Betriebsgebäude, der Neubau des Kombinationsbehälters Faulung, die Sanierung des Kaldnes-Reaktors und der Umbau zum Schlammspeicher, der Neubau des Blockheizkraftwerkes und des Heizungsgebäudes, die Erweiterung des Maschinengebäudes, der Neubau der Fällmittelstation, der Neubau des Primärschlammpumpwerkes mit Silo für Spurenstoffelimination und die Nutzungsänderung des Gebläsehauses.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Genehmigungsplanung wurde bereits vom Planungsbüro „Weber Ingenieure GmbH“ aus Pforzheim erstellt. Gemeinderat Franz Brüstle (FW) wollte dazu wissen, ob das bei den Faulprozessen entstehende Methangas energetisch genutzt werden könne. Dazu erklärte der Bürgermeister, dass der größte Teil des Methangases in der Anlage selbst für Heizzwecke benötigt werde.