Eine groß angelegte Nähaktion gibt es derzeit in der Gemeinde Wutöschingen. Bürgermeister Georg Eble bat die Erzieherinnen, Schutzmasken zu nähen.

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  • Die Aktion: Sowohl für die Feuerwehrkameraden als auch für Lehrer und die Erzieherinnen aus der Gemeinde sollten Schutzmasken zur Verfügung gestellt werden. Da aufgrund der Corona-Pandemie Kinder aktuell in Notgruppen zweier Einrichtungen betreut werden, schlug Bürgermeister Georg Eble vor, dass die freien Kräfte der vier gemeindeeigenen Kindergärten sich auf anderem Weg für ihre Mitmenschen einsetzen können.
Seit Dienstag nach Ostern läuft die Nähaktion der Gemeindeverwaltung Wutöschingen. Stoffe gab es von den Eltern, die über die Kiga-App darum gebeten wurden in so großem Maß, dass davon an die Nachbargemeinde Lauchringen abgegeben werden konnte.
Seit Dienstag nach Ostern läuft die Nähaktion der Gemeindeverwaltung Wutöschingen. Stoffe gab es von den Eltern, die über die Kiga-App darum gebeten wurden in so großem Maß, dass davon an die Nachbargemeinde Lauchringen abgegeben werden konnte. | Bild: Linda Ebner
  • Die Leiterin der Villa Kunterbunt Nicole Elsässer nahm diesen Vorschlag gerne auf, über die WhatsApp-Gruppe sowie die Kindergarten-App wurde der Aufruf an die Eltern ausgegeben, auch wurden Freunde und Bekannte angefragt. Innerhalb kürzester Zeit stapelten sich die Stoffe an der Tür der Kindergärten. Gerne wurde Stoff auch nach Lauchringen weitergegeben, da hier nachgefragt wurde. Die Gemeindeverwaltung trägt die Kosten für die übrigen Zutaten wie Gummibänder und Nähgarn.
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  • Die Näherinnen: Seit Dienstag sind die Erzieherinnen zweier Einrichtungen täglich im Einsatz, ab dem kommenden Montag kommen zwei weitere Einrichtungen der Gemeinde Wutöschingen dazu. Täglich wird von neun Uhr morgens bis 13 Uhr mittags genäht. Damit auch hier der Sicherheitsabstand eingehalten wird, sprechen sich die Erzieherinnen jeweils vorher genau ab in der WhatsApp-Gruppe. Genäht wird im Nähraum der Grundschule in Wutöschingen. „Beim letzten Zählen waren es 120 fertige Masken, insgesamt sind wir gerade bei etwa 250 Masken“, so Nicole Elsässer. Erzieherin Linda Ebner fotografierte die eifrigen Näherinnen.
Im Nähraum der Grundschule in Wutöschingen treffen sich die Erzieherinnen und Erzieher der Gemeinde jeden Morgen, um Schutzmasken zu nähen. Eine vorherige Absprache über WhatsApp ist wichtig, damit sich nicht zu viele im Raum aufhalten und der Sicherheitsabstand gewahrt wird während der Corona-Pandemie.
Im Nähraum der Grundschule in Wutöschingen treffen sich die Erzieherinnen und Erzieher der Gemeinde jeden Morgen, um Schutzmasken zu nähen. Eine vorherige Absprache über WhatsApp ist wichtig, damit sich nicht zu viele im Raum aufhalten und der Sicherheitsabstand gewahrt wird während der Corona-Pandemie.
  • Weitere Ideen: Ein großes Plakat mit dem Hinweis der Erzieherinnen „Wir vermissen euch“ an ihre Kindergartenkinder wurde an der Fassade der Villa Kunterbunt angebracht. Außerdem werden die Kinder gebeten, bei ihrem nächsten Spaziergang ihr selbst gemaltes Bild an ihrem Kindergarten aufzuhängen. Dazu werden Wäscheleinen gespannt. So sehen auch die Jüngsten, dass sie nicht alleine sind und können die Werke ihrer Freunde betrachten und selbst etwas beisteuern.

In Wutöschingen gibt es fünf Kindergärten, neben der katholischen Kindertagesstätte Pater Stanislaus (Ansprechpartnerin Andrea Mutter) die vier gemeindeeigenen Kindergärten Sternenfänger Horheim (Ines Petrovic), Tausendfüßler Schwerzen (Barbara Gantert), Wirbelwind Degernau (Isabell Siehler) und Villa Kunterbunt Wutöschingen (Nicole Elsässer). Infos im Internet: (www.wutoeschingen.de/portrait/einrichtungen)

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