Vier Christmetten an Heiligabend und weitere Gottesdienste bis zum Hochfest Dreikönig am 6. Januar: die Seelsorgeeinheit (SE) Sankt Martin hält ein breites Angebot für die Katholiken des Pfarreiverbandes Wehr, Öflingen und Schwörstadt zur Weihnachtszeit bereit.

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Für die Gläubigen der SE gibt es also reichlich Gelegenheit, die Christnacht und auch die Weihnachtszeit – Höhepunkt des Kirchenjahres – mitzufeiern. Allerdings gibt es in diesem Jahr Einschränkungen und Abstandsregeln zu beachten. Die können in der gegenwärtigen Corona-Pandemie nun einmal nicht weggewischt werden.

Mit den bisherigen Hygienekonzepten und auch Abstandsregeln ist man in den drei Kirchen der SE Sankt Martin bislang gut unterwegs gewesen, denn sie wurden analog zu den Vorgaben von Landesregierung und des Erzbistums Freiburg umgesetzt. Bei den Gläubigen genießen die Maßnahmen Vertrauen. Ordner überwachen bei allen Gottesdiensten die erlassenen Vorschriften, die im Wesentlichen auf dem Tragen von Gesichtsschutzmasken, der Benutzung von Handdesinfektionsmitteln und gebührendem Sicherheitsabstand beruhen. Weil personeller Abstand in den Kirchen gefordert ist und somit sich die Sitzplatzkapazität dort verringerte, sind natürlich auch weniger Bankplätze vorhanden. Zugelassen zu den Gottesdiensten in Wehr sind demnach 78 Personen, In Öflingen und Schwörstadt jeweils 56.

Für die Weihnachtsgottesdienste müssen sich die Teilnehmer telefonisch anmelden unter Angaben des Namens und der Adresse. Das ist wichtig für eine eventuelle Kontaktnachverfolgung. Alle Daten werden streng vertraulich behandelt. Teilnehmer an den Gottesdiensten werden gebeten, sich im Vorfeld im jeweiligen Pfarrbüro telefonisch anzumelden. So bedauerlich es auch an Weihnachten ist, Lieder dürfen im Gottesdienst keine gesungen werden.

Ausgeschlossen vom Gottesdienstbesuch sind Teilnehmer mit Krankheitssymptomen. Was Kinder vermissen dürften, die alljährlichen Krippenfeiern. Die mussten gänzlich gestrichen werden. Und weniger aufwändig werden auch die Krippendarstellungen ausfallen. Die seit 110 Jahren in Sankt Martin zu sehende Krippe mit ihren nahezu lebensgroßen Figuren wird kaum mehr als die heilige Familie zeigen können. Wenigstens diese Szene wurde den Krippenbauern, die ansonsten wochenlang mit dem Aufbau des weit über Wehr hinaus bekannten Kunstwerkes beschäftigt sind, zugestanden.