Mit zwei präzisen Schlägen gelang Bürgermeister Michael Thater am Samstagabend der Fassanstich zur offiziellen Eröffnung des Laubenfestes. Das 22. Laubenfest sollte zum Höhepunkt der Feierlichkeiten des 160-jährigen Bestehens der Stadtmusik Wehr werden. Das bunt gemischte Musikprogramm bot am Wochenende in der heimeligen Laubenatmosphäre Entertainment pur.

Mit Trompeter: Moderne und volkstümliche Blasmusik boten die bayerischen Fahlheimer Festmusikanten.
Mit Trompeter: Moderne und volkstümliche Blasmusik boten die bayerischen Fahlheimer Festmusikanten. | Bild: Ernst Brugger

Erstmals unterstützt von der Öflinger Guggemusik Öflinger Rhy-Wehra-Schränzer, mit ihrem Vorsitzenden Christian Henke, hatte das Wehrer Laubenfest buchstäbliches Wetterglück. Und auf drei Dinge stießen deshalb Michael Thater, als Präsident der Stadtmusik, und deren Vorsitzender Harald Vesenmeier sowie die Rhy-Wehra-Schränzer kräftig an.

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Auf 160 Jahre Stadtmusik Wehr, auf die Besucher auf dem mit Lauben umrahmten Talschulplatz und das ideale Festwetter. Für den musikalischen Auftakt hatte das bayerische Blasorchester Falhheimer Festmusikanten eine weite Anreise auf sich genommen und bot den Besuchern moderne und traditionelle Blas- und Unterhaltungsmusik.

Zwei Bühnen – zwei Musikstile

Ein wahres Feuerwerk der guten Laune verbreiteten dann das Schwarzwald-Quintett mit Showeinlagen, vom Alpenrock bis moderner Volksmusik – schlichtweg solide Live-Musik. Mit dabei hatten die Vollblutmusiker natürlich den Hit „Schwarzwaldmarie“. Während auf der Hauptbühne eher gediegene und moderne Volksmusik geboten wurde, heizten gleichzeitig auf der Hinterhofbühne die Guggemusik Summer Projekt und anschließend die Wehrer Rockband The Rangers den Besuchern im voll besetzten Partyhof richtig ein.

Mit Heimatgefühl: Das Schwarzwald-Quartett glänzte auch mit dem Hit „Schwarzwaldmarie“.
Mit Heimatgefühl: Das Schwarzwald-Quartett glänzte auch mit dem Hit „Schwarzwaldmarie“. | Bild: Ernst Brugger

Das Laubenfest begann am Freitag mit der „Original Mallorca-Party“. Die Musik, die das Boa-DJ-Team auflegte, bot vor allem der Jugend ein fetziges Schlagerfestival. Laut Schätzungen der Veranstalter kamen rund 1000 Besucher aus der ganzen Region, um auf dem vollbesetzten Talschulplatz zu den Partykrachern fröhlich und friedlich zu feiern. Vor allem mit dem „friedlich“ war Harald Vesenmeier hochzufrieden. Aber auch mit der Toleranz und dem Verständnis der Anwohner am Talschulplatz für das oft fetzige Musikprogramm.

Der Sonntagvormittag bot dann traditionelle und moderne Blasmusik pur. Auf der Hauptbühne konzertierten wiederum die Fahlheimer Festmusikanten sowie die Stadtmusik Schopfheim und die Musikvereine aus Märkt und Dogern. Auf der Hinterhofbühne spielten derweil die Musikvereine aus Wallbach und Oberhof auf. Für den Abend war die Brass-Band Bullhorns aus Österreich angesagt. Danach war der große Auftritt des Gitarristen Mario Stracuzzi, der Pop, Rock und Reggae für das Publikum im Programm hatte.

Wie es weiter geht

Der Montag, 5. August, gehört der Jugend. Den Kindernachmittag werden die Jugendkapelle und die Zukunftsmusik der Stadtmusik Wehr gestalten. Anschließend ist Handwerkerhock mit den Fidelen Dorfmusikanten. Am Abend wird dann auf der Hauptbühne zum Ausklang die Band Wälderwahn mit Alpenrock und Schlager aufspielen. Auf der Hinterhofbühne steht die Wehrer Band Rockwell und bietet Rock und Metal.