Kürzlich habe es im Dorf einen Fall von Vandalismus gegeben, so berichtete der Oberalpfener Ortsvorsteher Armin Arzner in der jüngsten Sitzung. Auf dem Kindergartenspielplatz wurden Blumen rausgerissen und der Mülleimer demontiert. Nach dem Grundsatz „Wehret den Anfängen“ habe er Anzeige erstattet. Die beiden „Täter“ aus dem Nachbardorf, zwei Jungen im Alter von sechs und acht Jahren, wurden auch schnell ermittelt. Zusammen mit den Eltern und der Polizei wurde ein Aufklärungsgespräch geführt. Der Platz wurde gemeinsam mit den Eltern aufgeräumt, bevor die Anzeige wieder zurückgezogen wurde.

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Nicht realisierbar ist der Wunsch des Oberalpfener Ortschaftsrates, innerorts, auf der Kreisstraße K 6365, Tempo 30 einzuführen. Nach intensiven Verhandlungen mit dem Ordnungsamt der Stadt, so berichtete Ortsvorsteher Armin Arzner , sei das Thema wieder zu den Akten gelegt worden. Auch die Klausel, wonach im Nahbereich des Kindergartens eine Tempobeschränkung eingeführt werden kann, habe nicht zum Ziel geführt, weil der Eingang nicht direkt auf der Seite der Kreisstraße liegt. Andrerseits bestünde die Möglichkeit, so Armin Arzner, im gesamten Ortsbereich, mit Ausnahme der Kreisstraße, Tempo 30 einzuführen. Aber diese Variante stieß im Ortschaftsrat auf wenig Gegenliebe. Stattdessen wurde beschlossen, auf der anderen Seite, im Bereich des Kindergartenspielplatzes, zwei weitere Hinweisschilder aufzustellen.

Ein Piktogramm und ein Verkehrsschild „Achtung Kinder“ an der Ortsdurchfahrt von Oberalpfen. Wird trotzdem zu schnell gefahren? Links im Bild die Oberalpfener Kapelle dann das Gemeindehaus mit dem vorgelagerten Kindergarten.
Ein Piktogramm und ein Verkehrsschild „Achtung Kinder“ an der Ortsdurchfahrt von Oberalpfen. Wird trotzdem zu schnell gefahren? Links im Bild die Oberalpfener Kapelle dann das Gemeindehaus mit dem vorgelagerten Kindergarten. | Bild: Manfred Dinort

Lob gab es für Sandra Höber, die seit einem Jahr ehrenamtlich die Robidogs rund ums Dorf betreut. Inzwischen macht sie die Arbeit alleine und soll dafür entschädigt werden. Armin Arzner: „Das ist sicher keine schöne Arbeit, zumal man auch noch die abgelegten Müllbeutel entsorgen muss.“ Beschlossen wurde, die Öffnungen der Robidogs zu verkleinern, damit keine Müllbeutel reingestopft werden können. Die Kosten: 54 Euro je Einsatz. Inzwischen wurde ein vierter Robidog bestellt, der beim Zahnkäppele aufgestellt werden könnte.

Wieder Abfallbehälter

Beschlossen wurde auch, trotz der schlechten Erfahrungen, bei den Ruhebänke an der Kapelle nahe der B 500 wieder einen Abfallbehälter anzubringen. Früher, so die Erfahrung, wurden ganze Müllbeutel reingestopft und blaue Säcke dazugestellt. Trotzdem wolle man nochmals einen Probeversuch wagen. Eine positive Bilanz zog Armin Arzner zu den Landtagswahlen. Im Wahllokal Waldkirch habe reger Betrieb geherrscht, wobei er sich gewundert habe, dass viele ältere Bürger persönlich zur Wahl gekommen seien, statt von der Briefwahl Gebrauch zu machen.

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Die Stadtwerke planen demnächst, Elektrokabel im Dorf zu verlegen, dazu müssten in verschiedenen Straßenabschnitten neue Kanäle verlegt werden, so dass es zu Verkehrsbehinderungen kommen könnte. Zu einem Magnet sei das Neubaugebiet in Oberalpfen geworden, die Anfrage nach Bauplätzen sei immens gestiegen, so der Ortsvorsteher. Vorrausichtlich werde man dieses Jahr wieder keinen Seniorennachmittag durchführen können. Stattdessen ein kleines Geschenk an der Haustüre abzugeben, hielt Arzner in Corona-Zeiten für wenig sinnvoll.