Der Verbraucherschutzpreis wird vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport der Verbraucherschutzkommission BW verliehen. Der zweite Platz ging nun an die Robert-Schuman-Realschule aus Waldshutmit dem Motto Nachhaltig konsumieren für eine bessere Zukunft. Dies schreibt die Schule in einer Pressemitteilung.

Die Preisverleihung hätte in Stuttgart stattfinden sollen, wurde aber aufgrund von Corona abgesagt. So erhielten die Schüler eine von Verbraucherminister Peter Hauk und Kultusministerin Susanne Eisenmann unterzeichnete Urkunde, die ihnen Schulleiterin Lisa Bosch und Projektleiterin Vera Mücke feierlich überreichten.

Was ist der Einkaufskompass

Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf das Klima und jeder Einzelne kann daran etwas ändern und etwas für das Klima tun. Frisch, direkt, regional, saisonal, fair lautet die Devise. So kann jeder selbst entscheiden, wo der Beitrag zum Klima in der eigenen Küche beginnen soll, schreibt die Schule.

Der Einkaufskompass ist ein Flyer, der dafür entwickelt wurde, den täglichen Einkauf ökologischer zu gestalten. Er bietet jedem Verbraucher eine Übersicht, bei welchem Direktvermarkter er regional, frisch, direkt, fair, saisonal und sozial einkaufen kann. Sortiment und Öffnungszeiten sind ebenfalls aufgelistet. Sollten Fragen auftauchen, sind außerdem die Kontaktdaten der jeweiligen Märkte aufgelistet.

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Die Entstehung der Projektidee „Einkaufskompass“ entstand im Zuge des Bildungsplan-Themas Lernen durch Engagement, in dem die Schüler mit den Themen Nachhaltigkeit und Verbraucherbildung konfrontiert wurden. Der Einkaufskompass liegt auf dem Wochenmarkt in Waldshut, in den Rathäusern Waldshut, Dogern und Albbruck, der Tourist-Information Waldshut-Tiengen, der Robert-Schuman-Realschule und in der Verbraucherberatungsstelle Waldshut-Tiengen aus.

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Neben der Recherche für die notwendigen Informationen über nachhaltige Ernährung, biologische und konventionelle Landwirtschaft und nachhaltigen Einkauf, stand eine Exkursion zur Gemüsegärtnerei Eulenhof in Dogern auf dem Projektplan. Die selbst geernteten und regionalen Produkte wurden dann in mehreren Unterrichtsstunden in der Schulküche zu leckeren Gerichten zubereitet und gekostet.

Die Schüler recherchierten alle Kontakte von Direktvermarktern vor Ort und holten ihr Einverständnis ein, sie in dem neuen Flyer zu erwähnen. Sie nahmen die Kontaktdaten in den Flyer auf und ließen ihn in einer Internetdruckerei drucken. Anschließend verteilten die Schüler den Einkaufskompass an den Auslageorten.

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