Wie ist es aktuell um unseren Wald bestellt, infolge von Klimawandel und Borkenkäfer? Wie gehen wir mit der Situation um und gestalten welchen Wald der Zukunft?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Waldbegehung des Gemeinderats der Großen Kreisstadt – sachkundig geleitet von Tom Drabinski, Gebietsleiter des Kreisforstamtes, gemeinsam mit den Revierförstern Carmen Kellermann und Jürgen Bacher.

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Los ging es beim Wildgehege, von wo sich die 20 Teilnehmer zu Fuß in Richtung Lehmboden zu einer beispielhaft stark betroffenen Fläche aufmachten. Hier erläuterten die Förster, welchen Einflüssen und damit Problemen der hiesige Wald ausgesetzt ist, was dies für die Zukunft bedeutet und welche Maßnahmen zur Naturverjüngung und Wiederaufforstung getroffen werden.

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Neben dem Verständnis der Ist-Situation ging es also wesentlich darum, auf welchen Weg man sich in die Zukunft begeben wolle. Hierbei erklärte man, dass man vor allem auch auf Baumartenvielfalt setzt.

Oberbürgermeister Philipp Frank, der zu dem Waldspaziergang eingeladen hatte, zog nach der Veranstaltung ein positives Fazit: „Ziel war es, unsere Stadträtinnen und Stadträte vor Ort mit der aktuellen Problematik in unserem Wald vertraut zu machen. Wir haben es hier mit einem sehr ernsten Thema zu tun, das uns dauerhaft beschäftigen wird – ökologisch und ökonomisch. Unser Wald wird uns in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nicht nur höhere Kosten bescheren, sondern auch sein Antlitz deutlich verändern. Damit müssen wir umgehen – alle zusammen.“

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