„Zusammen leben – zusammen wachsen“, lautet das Motto der bundesweiten interkulturellen Woche, die am Hochrhein im Rahmen einer kirchlichen Arbeitsgemeinschaft vom Diakonischen Werk und der Caritas organisiert wird. Seit vier Jahren sind Annelie Ahnert (Caritas) und Marion Pfeiffer (Diakonisches Werk) federführend für das bunte Programm zuständig. Erstmals findet in der Aktionswoche auch eine Veranstaltung in Bad Säckingen statt.

Corona war schon eine große Herausforderung für die Organisation in diesem Jahr“, sagt Marion Pfeiffer. „Aber es war uns dennoch möglich, ein breitgefächertes Programm zusammenzustellen, das Menschen auch in Zeiten von Kontakteinschränkungen und Abstandsregeln zusammenführt und ins Gespräch bringt.“ Neben Veranstaltungen in Waldshut-Tiengen steht in diesem Jahr erstmals auch Bad Säckingen auf dem Plan.

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„Wir freuen uns, dass die interkulturelle Woche trotz Corona-Pandemie in diesem Rahmen stattfinden kann“, sagt Marion Pfeiffer. „Gerade weil das Thema Integration in den vergangenen Monaten in den Hintergrund gerückt ist, möchten wir bewusst machen, dass immer noch Menschen aus mehr als 140 verschiedenen Nationen in unserem Landkreis leben. Da ist das Miteinander manchmal nicht einfach.“ Mit den Veranstaltungen der interkulturellen Woche möchten die Verantwortlichen das Thema auf eine „leichte und unterhaltsame Weise“ aufgreifen, für Verständnis werben und gleichzeitig Möglichkeiten der Begegnung und der Kommunikation schaffen.

Vereinzelte Aktionen können nicht stattfinden

Das Programm der interkulturellen Woche präsentiert sich in diesem Jahr anders als zuvor: „Aktionen wie gemeinsames Kochen sowie Veranstaltungen mit Buffet sind in diesem Jahr einfach nicht durchführbar“, erklärt Marion Pfeiffer. „Auch bleibt der Rahmen immer klein, damit die Corona-Sicherheitsregeln eingehalten werden können. Trotzdem bleibt genügend Raum für Kennenlernen, gemeinsame Gespräche und Diskussionen in einem gemütlichen Rahmen.“

Das Programm der interkulturellen Woche

Sarah Sprenger, Integrationsmanagerin bei der Caritas und stellvertretend für die erkrankte Annelie Ahnert in die Organisation eingesprungen, betont: „Zuwanderer sollen sich bei uns eingliedern, damit das gelingt, müssen wir aber auch eine aufnehmende Gesellschaft sein.“

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Gerade in Zeiten von Globalisierung beschäftige das Thema Fremdsein intensiv. Der Nährboden für Diskriminierung sind Vorurteile und diese hoffen die Veranstalter mit dem Programm und den daraus entstehenden Kontakten zwischen Menschen verschiedener Kulturen abzubauen. „Wenn wir mit Achtung und Respekt aufeinander zugehen, setzen wir ein Zeichen gegen Rassismus“, betont Marion Pfeiffer.

Andreas Harder, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Hochrhein dankt den Organisatorinnen für ihren Einsatz: „In diesem Jahr war bereits die Vorbereitung eine besondere Herausforderung, die ihr toll gemeistert habt.“

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