„Love Is In The Air“ lautet, wie bereits an dieser Stelle verraten, das Motto der Waldshuter Frauenfasnacht am 14. Februar. Der warmherzig-beschwingte Popsong aus den Siebzigerjahren wäre eine denkbar unpassende Begleitmusik zu einem Ereignis, das auch mit luftigen Gefilden zu tun hat und am Dienstag 20 Kilometer von der Grenze stattfindet.

Dann schwebt nämlich ein Mann über dem Schweizer Flughafen Zürich-Kloten ein, der sich bei seinen Kritikern den Ruf eines streitsüchtigen Egomanen erarbeitet hat: US-Präsident Donald Trump landet mit der Staatsmaschine, um von dort mit dem Helikopter zum Weltwirtschaftsforum nach Davos weiterzureisen.

Die berühmte Air Force One, eine Langstreckenversion der vierstrahligen Boeing 747, ist für die Zeit zwischen 8 und 10 Uhr auf der mit 3700 Metern längsten Piste 16 angekündigt. Darüber hat die Flughafengesellschaft informiert und sich eigens auf den besonderen Anlass eingestellt: Die Zuschauerterrasse B, in deren Blickfeld die Landebahn liegt, ist bereits ab 7 Uhr geöffnet.

Mit US-Präsident Donald Trump an Bord war die Air Force One bereits vor dem Weltwirtschaftsforum 2018 in Kloten gelandet.
Mit US-Präsident Donald Trump an Bord war die Air Force One bereits vor dem Weltwirtschaftsforum 2018 in Kloten gelandet. | Bild: Ennio Leanza

Wer keine Zeit hat, kann sich alternativ den frühen Mittwochnachmittag vormerken. Dann soll die blau-weiß lackierte Präsidentenmaschine zum Rückflug abheben. Verbunden ist das alles mit massiven Sicherheitsmaßnahmen, die den Flughafen in einen Ausnahmezustand versetzen.

Wenn der prominente Besucher schließlich entschwunden ist, dürfen die Zurückgebliebenen – nach Schweizer Medienberichten sollen US-Sicherheitskräfte sogar den Kontrollturm geentert haben – erleichtert trällern: „Über den Wolken…“

Das könnte Sie auch interessieren