Der Breitbandausbau der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf geht mit großen Schritten voran. Vom Bund wurden nun rund 7 Millionen Euro bewilligt. Mit dieser frohen Botschaft im Gepäck besuchte CDU-Bundestagsabgeordneter Felix Schreiner Bürgermeister Tobias Gantert im Ühlinger Rathaus.

Zugleich nutzte er die Gelegenheit, sich über den Stand der Planungen sowie die Umsetzung der Maßnahme zu informieren. Der Bund übernehme mit den rund sieben Millionen Euro 60 Prozent der Förderquote. Die Gesamtinvestition für das Projekt liege bei 11,7 Millionen Euro.

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Mit der Bundesförderung für das Betreibermodell „Weiße Flecken“ sollen unterversorgte Gebiete in Gemeinden zukunftsgerecht mit schnellem Internet ausgestattet werden. „Ich begrüße, dass die Gemeinden in der Region sich so aktiv um die Fördermittel des Bundes bemühen“, sagt der Abgeordnete Felix Schreiner.

Gerade im Fall der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf zeige sich, dass solche Fördersummen einen erheblichen Unterschied machen könnten und Fördergelder des Bundes dort ankämen, wo sie gebraucht werden. Er dankte Bürgermeister Gantert für dessen Bemühen, die Gemeinde digital voranzubringen.

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Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter freut sich über die Zusage aus Berlin: „Die Coronakrise hat nochmals gezeigt, wie wichtig schnelles Internet auch im ländlichen Raum ist. Mit dieser Summe leistet der Bund einen Beitrag dazu, dass das Arbeiten im Home Office in unserer Region zukünftig besser funktioniert“, schreibt Schwarzelühr-Sutter in einer Mitteilung.

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Die Gemeinde hat ein Gesamtkonzept für den Breitbandausbau ausarbeiten lassen, wobei letztlich jedes einzelne Haus über schnelles Internet verfügen solle. In der Hauptsache sollen die Ortsteile Brenden, Hürrlingen und Riedern mitsamt ihren Weilern, sowie Igelschlatt, Teile von Berau und Ühlingen (Im Holz), ausgebaut werden. Die Anschlüsse werden direkt bis zum Haus gefördert. „Mit dem Zuschussbescheid des Bundes können wir uns an das Land Baden-Württemberg für den zweiten Teil der Förderung wenden. Wenn diese bewilligt ist, gehen wir an die Ausschreibungen“, so Bürgermeister Gantert.

Mit sinnvollen Bauabschnitten erhoffe man sich, eine größere Anzahl Bauunternehmen anzusprechen. Ein Einzelauftrag von zwölf Millionen Euro dürfte für die meisten regionalen Firmen zu groß sein. Unterstützt werde die Verwaltung durch die Breitbandberatung Baden-Württemberg und das Ingenieurbüro Tillig in Dogern. Landeszuschüsse sind in Höhe von 30 Prozent zu erwarten. Zehn Prozent der Gesamtkosten verbleiben danach bei der Gemeinde, so Bürgermeister Tobias Gantert überaus zufrieden.