Die Freiwillige Feuerwehr Todtmoos sucht Verstärkung in allen Abteilungen. Sowohl bei der Einsatzabteilung als auch bei der Jugendfeuerwehr werden neue Mitglieder gesucht. Engagierte Frauen und Männer von 18 bis 65 Jahren sind gerne als so genannte Quereinsteiger willkommen und müssen nicht zwingend zuvor in der Jugendfeuerwehr gewesen sein, so die Feuerwehr in ihrem Aufruf. Dank guter Aus- und Weiterbildung (siehe Infokasten) ist die Schlagkraft der Wehr bei vielfältigen Einsätzen gesichert. Neben den wichtigen Aufgaben kommt auch die Kameradschaft nicht zu kurz.

Das könnte Sie auch interessieren

Neue Mitglieder der Jugendfeuerwehr von 10 bis 18 Jahren lernen alles rund um das Thema Feuerwehr. Daneben begleiten viele Freizeitaktivitäten die Kinder und Jugendlichen durch das Jahr. Um sich ein Bild von der Todtmooser Feuerwehr zu machen, sind Interessenten zu einem Vor-Ort-Termin in das Gerätehaus eingeladen. Am Samstag, 10. April, von 10 Uhr bis 14 Uhr stehen Mitglieder der Feuerwehr bereit, um Fragen zu beantworten und Informationen zu geben.

Das könnte Sie auch interessieren

In der Einsatzabteilung der Todtmooser Wehr sind derzeit 32 Kameraden tätig. Wie Benjamin Ernst, Kommandant der Todtmooser Feuerwehr gegenüber unserer Zeitung mitteilt, ist nach dem aktuellen Feuerwehrbedarfsplan jedoch eine Mannschaftsstärke von mindestens 45 Einsatzkräften nötig, um die Versorgung zu jeder Tages- und Nachtzeit sicherstellen zu können. Benjamin Ernst: „Stand Jetzt können, vor allem untertags, nicht alle Fahrzeuge voll besetzt werden“.

Das könnte Sie auch interessieren

Durch das große Engagement der aktuellen Mannschaft könne die Differenz noch einigermaßen gepuffert werden, jedoch müsse immer mehr auf die Hilfe umliegender Feuerwehren zurückgegriffen werden, so der Kommandant. Diese Hilfe läge dann allerdings außerhalb der geforderten Hilfsfrist von 10 oder 15 Minuten. Nur etwas weniger als ein Drittel der Mannschaft arbeitet tagsüber in Todtmoos. Davon sind einige in Handwerksbetrieben tätig und zeitweise auf Montage außerhalb des Ortes.

Die übrigen Einsatzkräfte arbeiten in umliegenden Gemeinden wie etwa in Wehr oder Sankt Blasien mit teils längeren Anfahrtswegen: „Diese Kameraden sind genauso wichtig um weitere Fahrzeuge, Technik und vor allem Manpower an den Einsatzort zu bringen“, erklärt Benjamin Ernst.