Der Spendenlauf am Wochenende „Stühlingen läuft – der Charity Run“ von andys-sportkurse.com und der Stadt Stühlingen rückt mit großen Schritten näher.

Der erste Stühlinger Spendenlauf „Stühlingen läuft – der Charity Run“ findet dieses Wochenende statt. Laufen kann jeder mit einem Bezug zu Stühlingen, sei es wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder leben in einem der zehn Ortsteile.
Der erste Stühlinger Spendenlauf „Stühlingen läuft – der Charity Run“ findet dieses Wochenende statt. Laufen kann jeder mit einem Bezug zu Stühlingen, sei es wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder leben in einem der zehn Ortsteile. | Bild: privat
  • Die Läufer: Alle Menschen mit Bezug zu Stühlingen können bei „Stühlingen läuft – der Charity Run“ mitmachen. Ob aktuell oder früher wohnhaft, als Schüler in einer der Stühlinger Schulen oder als Arbeitgeber/Arbeitnehmer ebenso wie Vereinsmitglieder in einem Verein der zehn Orte Stühlingens. Alle Läufe zwischen Samstag, 24. April (0:01 Uhr) und Sonntag, 25. April (23.59 Uhr), welche als Screenshot einer Lauf-App an den Initiator und Organisator Andy Apruzzese übermittelt werden, fallen in die Wertung. Dass dabei unter den aktuell geltenden Corona-Regeln gelaufen wird, ist selbstverständlich. Andy Apruzzese legt zum Beispiel seine eigenen Läuferzeiten passend für die Familie in die frühen Morgenstunden und geht nach der Zeit auf dem Laufband erst vor die Türe, sobald die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen dies zu lassen. Jeder Läufer erhält eine kostenlose Startnummer, eine kostenlose Urkunde mit Laufdistanz und/oder Laufzeit und die Möglichkeit am kostenlosen Gewinnspiel mit tollen Preisen teilzunehmen. Neben der gesundheitlichen und caritativen Komponente ist auch eine umweltfreundliche erhalten, denn die Teilnehmer sammeln beim Laufen Müll ein.
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  • Die Sponsoren: Sie unterstützen mit ihrer Spende die Aktion: Reifendienst Bermann, Gerlinde und Michael Blenk, Ibecx GmbH, Tobias Blattert und Sakir Yildirin, ting.de, David Brunner, Rolf Blatter Fuhrunternehmen, Röschenhof, Spinal Care, Zwirnerei a.d. Wutach GmbH, Autohaus Amann GmbH, Armin Kech Baugeschäft, Hilde Schäfer. Wie beim Lauf steht bei den Sponsoren der Gedanke dahinter, anderen zu helfen. Andy Apruzzese bietet folgende vier Varianten: „Gespendet werden soll pro vollem gelaufenen Kilometer aller Teilnehmer; pro voller gelaufenen Stunde aller Teilnehmer; pro Läufer; pauschal.“ Jeder Sponsor wird auf der Homepage aufgelistet. Außerdem erhält er eine Urkunde mit dem Betrag der Spendensumme und einen Spendenbeleg zur Vorlage beim Finanzamt.
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  • Die Hilfsorganisationen: Gleich drei Hilfsorganisationen sollen zu gleichen Teilen Empfänger der Spenden werden. Dazu zählen die Deutsche Kinderkrebsnachsorge-Stiftung für das chronisch kranke Kind. Sie setzt sich für krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie für verwaiste Familien ein. Die Stiftung unterstützt das Konzept der Familienorientierten Rehabilitation in der Nachsorgeklinik Tannheim. Weitere Informationen im Internet (www.kinderkrebsnachsorge.de). Außerdem soll WaKa – for Women and Kids in Africa, für die Projekte von Manuel Isabo, Unterstützung erhalten. Der Krankenpfleger aus Stühlingen-Bettmaringen Manuel Isabo hatte 2010 das Kinderhaus in Moshi, Tansania, gegründet. Darin fanden Jungen, die zuvor auf der Straße lebten, ein neues, liebevolles Zuhause. Alleinerziehende und schwerkranke Mütter mit ihren Kindern wurden durch die Spenden bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und Kleidung unterstützt und der Zugang zu Bildungseinrichtungen ermöglicht. Nach dem Unfalltod 2015 von Manuel Isabo hatte seine Lebensgefährtin Grace Kiluwa die Leitung übernommen.
Die Spenden des Laufs gehen an die Deutsche Kinderkrebsnachsorge-Stiftung, den Tierschutzverein Waldshut-Tiengen und WaKa – For Women and Kids in Africa, für die Projekte von Manuel Isabo (Archivbild), der 2015 verstorben ist.
Die Spenden des Laufs gehen an die Deutsche Kinderkrebsnachsorge-Stiftung, den Tierschutzverein Waldshut-Tiengen und WaKa – For Women and Kids in Africa, für die Projekte von Manuel Isabo (Archivbild), der 2015 verstorben ist. | Bild: Gerhard Isabo
  • 2017 war die „Umoja na Upendo Community“, Suaheli für Gemeinschaft der Einigkeit und Liebe, als eigenständige Nichtregierungsorganisation registriert worden. 2019 musste das Kinderhaus aufgelöst werden durch rechtliche Änderungen. Im Rahmen des Bildungspatenschaftsprojekts, einer übergangsweise eingerichteten Jugend-WG sowie Einzelfallhilfe und die gegenseitige Unterstützung (“Community Fund“) unterstützt das UnUCc-Team weiterhin die benachteiligsten und schutzbedürftigsten Gruppen der tansanischen Gesellschaft. Weitere Informationen im Internet (www.waka-ev.de/projekte/unucc). Vom Spendenlauf soll auch der Tierschutzverein Waldshut-Tiengen profitieren, der seit 1935 besteht, 700 Mitglieder zählt, und seit 2001 das eigene Tierheim Steinatal als Auffangstation für Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und gelegentlich Ziervögel oder Reptilien betreibt. Helfer sind gerne gesehen in folgenden Bereichen: Ehrenamt (zum Beispiel Gassigänger), Mitglied, Pflegeplatz, Patenschaft, Spende, Sachspende. Mehr über die Arbeit des Tierheims im Internet (www.tierschutz-wt.de).