Zusammen mit Jakob Rüttnauer und Milan Capak bildet Rainer Eckert er seit Mitte 2018 das Trio "Die Traumfänger". Der Name deutet es an: Die Band hat sich dem Schlager verschrieben und damit offenbar den Nerv der Zeit getroffen. In nur einem halben Jahr nach ihrer Gründung hat sie zwei Singles unter den Fittichen des Münchner Labels Telamo veröffentlicht. Jetzt kommt am 18. Januar das Album "Vom allerersten Moment" auf den Markt – ein Traumstart für die Traumfänger. Die neue Schlagerformation aus dem Südschwarzwald gibt Vollgas. "Die Mission der Traumfänger ist es, wunderschöne Schlagertitel herbei zu zaubern, die den klassischen, eingängigen Sound liefern", bewirbt die Firma Telamo das von ihr vertriebene Album der Südschwarzwälder. Und: "Topmoderne Produktion, die alle Nuancen der umfassenden (und doch nie übertrieben komplexen) Instrumentierung richtig perfektionistisch zur Geltung bringt", so Telamo. Für die Produktion zeichnet ein "alter Kumpel" von Rainer Eckert verantwortlich: Bernd Schneider, in dessen Tonstudio "bs-music" in Willaringen die Lieder aufgenommen worden sind.

Wälderblut und Wälderwahn

Eckert trat zusammen mit Schneider und Torsten Waßmer elf Jahre lang als "Wälderblut" mit Alpenrock, Klassikern aus der Tanzmusik sowie poppiger, handgemachter Volksmusik auf, ehe die Band sich 2015 auflöste. Danach kam "Wälderwahn", nur ohne Schneider. Dafür holte Eckert, mittlerweile zum Vorsitzenden des Musikvereins Hütten geworden, Rüttnauer und Capak an Bord. "Wälderwahn" spielt überwiegend mit Covermusik auf, hat aber auch Schlager im Repertoire. Diesem beliebten musikalischen Ast wollte sich das Trio verstärkt widmen – jedoch mit eigenen Liedern. "Jakob Rüttnauer ist da federführend", berichtet Rainer Eckert, "er bringt die Ideen rein". Auch Produzent Bernd Schneider hat Eigenkompositionen beigesteuert.

Schlager-Stil mit modernen Elementen

Herausgekommen ist ein Album im klassischen Schlager-Stil mit modernen Elementen – "eingängige, schöne Melodien über Liebe und Sehnsucht", erklärt Rainer Eckert, den mit seinen Bandkollegen musikalische Seelenverwandtschaft verbindet. "Die Traumfänger-Songs erzählen Begebenheiten, die das Leben schreibt und die Menschen bewegen", sagt er. Frohsinn, Glück, aber auch weniger schöne Momente, wie sie im Leben passieren, werden in den Texten gespiegelt.

Kleine Fernsehspots

Es kann also auch mal sentimental werden – was für das Publikum nichts anderes bedeutet als: Kerzen anzünden, Feuerzeuge hochhalten, Gänsehaut pur. Da die Mitglieder von "Die Traumfänger" nicht neu im Musikgeschäft sind, wussten sie, wie schwierig es werden kann, bei einer Plattenfirma Gehör zu finden. "Wir haben auch nicht damit gerechnet", blickt Rainer Eckert zurück, "und waren dann doch überrascht, als es so schnell geklappt hat". Mittlerweile sind die Traumfänger auf einigen Kanälen unterwegs. Aktuell laufen kleine Fernsehspots auf dem Sender Deutsches Musikfernehen, im Internet sind Videos zu sehen und diese Woche war die Band zu einem Interview beim SWR4 in Stuttgart zu Gast.