Seit Montag, 20. April, ist der Recyclinghof in Laufenburg wieder geöffnet und dort kann auch Sperrmüll abgegeben werden. Dennoch hat es ein ungeduldiger Bürger nicht abwarten können und hat seine nicht mehr benötigten Möbel (vermutlich ein abgebauter Schlafzimmerschrank) beim Bolzplatz und Grillplatz oberhalb der Himmelreichstraße in Laufenburgeinfach abgelegt.

Zwei Bitumenlack-Fässer, zum Teil noch voll altem Bitumenlack, hat jemand bei den Glascontainern am Waldstadion abgestellt, um sich die Entsorgungskosten zu sparen.
Zwei Bitumenlack-Fässer, zum Teil noch voll altem Bitumenlack, hat jemand bei den Glascontainern am Waldstadion abgestellt, um sich die Entsorgungskosten zu sparen. | Bild: Reinhard Herbrig

Auch zwei Bitumenlack-Fässer, zum Teil noch voll mit altem Bitumenlack, hat jemand bei den Glascontainern am Waldstadion abgestellt, um sich die Entsorgungskosten zu sparen. Wie die Leiterin des Ordnungsamts, Martina Bögle, auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte, hat die illegale Entsorgung von Abfällen und Hausmüll im Stadtgebiet von Laufenburg zugenommen, sodass die Technischen Betriebe durch Hans-Peter Eckert jede Woche im gesamten Stadtgebiet eine Menge Müll, auch Hausmüll, einsammeln müssen. Die Zunahme hat auch mit den geänderten Abfuhrintervallen des Landkreises Waldshut zu tun, der Restmüll nur noch alle 14 Tage abholen lässt.

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Es bleibt den Technischen Betrieben nichts anderes übrig, als illegal abgelagerten Müll auf Kosten der Stadt zu beseitigen. Sie suchen dabei nach Hinweisen auf die Verursacher, um diese via Ordnungsamt zur Rechenschaft ziehen zu können. Da an nicht einsehbaren Stellen, wie der Unterführung beim Ostbahnhof, oft Hausmüll in die Papierkörbe gestopft wurde, hat die Stadtverwaltung diese Abfalleimer entfernt.