„Was für eine Perle in so einer Anlage steckt“: So fasste Afshin Arabzadeh, Architekt und Geschäftsleiter des Büros Weinbrenner-Single-Arabzadeh, die Möglichkeiten für das ehemalige Lauffenmühle-Areal in Lauchringen zusammen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte er die Machbarkeitsstudie für die künftige Nutzung des ehemaligen Firmengeländes Lauffenmühle-Areal vor. Der Fokus lag dabei auf der unter Denkmalschutz stehenden Baumwollhalle (erbaut 1834) und der Schlosserei (erbaut 1910).

Was könnte mit den beiden denkmalgeschützten Gebäuden passieren?

Die Baumwollhalle sieht Afshin Arabzadeh in der Machbarkeitsstudie zukünftig als Ort für Veranstaltungen. 400 bis 450 Personen könnten hier Platz finden. Ein neuer Anbau würde als Eingang und Empfangshalle entstehen. Da der Boden des alten Fabrikgebäudes nicht kontaminiert ist, könne er problemlos erhalten werden. In der fast 300 Quadratmeter großen Baumwollhalle könnten Konzerte, Ausstellungen oder andere kulturelle Events angeboten werden.

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Die Schlosserei wäre aufgrund ihrer Gegebenheiten multifunktional einsetzbar. Ein Restaurant mit Biergarten in Richtung Wutach wäre denkbar. Auch die Schaffung von Räumen für Startup-Unternehmen, weitere Gastro- und Freizeitangebote seien laut Planer zu empfehlen.

Primär sollte darauf geachtet werden, die Historie der Gebäude herauszuarbeiten. „Die Geschichte soll sich in neuem Design wiederfinden“, erklärte der Architekt abschließend.

Gibt schon weitere Pläne für das Areal?

Klar ist, dass auf dem Areal auch Wohnraum geschaffen werden soll. Unter einem anderen Tagesordnungspunkt entschied der Gemeinderat am gleichen Abend, dass in der Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs auch der Bau eines Kindergartens berücksichtigt werden soll.

Was sind die nächsten Schritte?

Bezüglich der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie, wies Bürgermeister Thomas Schäuble darauf hin, die Ideen auf sich wirken zu lassen. Im nächsten Schritt soll der städtebauliche Wettbewerb starten. Hier erwarten Verwaltung und Gemeinderat „eine kreative und nach Lauchringen passende Planung des kompletten Areals“. Ende des Jahres ist der Wettbewerb abgeschlossen. Geplant ist auch, die eingegangenen Modelle der unterschiedlichen Büros auszustellen.

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