Organisiert durch die Initiative Moobiles Küssaberg nimmt die Gemeinde zum ersten Mal an der deutschlandweiten Aktion Stadtradeln teil. Seit Sonntag heißt es für die aktuell 178 angemeldeten Bürger, aufgeteilt auf 39 Gruppen in den kommenden Wochen so viele Kilometer wie möglich zu fahren. Für das Klima, für die Gesundheit, für den Ausbau der Rad-Infrastruktur und einfach auch für den Spaß am Radfahren. „Seit Mitternacht werden die Kilometer gezählt, und einige sind auch schon gefahren worden“, freute sich Susanne Böger, Mit-Initiantin und Mitglied von Moobiles Küssaberg zu Beginn der Eröffnungsveranstaltung auf dem Schulhof der Gemeinschaftsschule in Rheinheim.

Bereits seit einigen Wochen konnten sich Gruppen formieren und auf der Internetseite www.stadtradeln.de registrieren, was auch rege praktiziert wurde und einen Großteil der Anmeldungen brachte. Zudem nutzten einige Bürger das Angebot, sich im Rahmen der Veranstaltung mit der Hilfe des Organisationsteams registrieren zu lassen.

Rolf Bendel (links) war einer der Besucher der Eröffnungsveranstaltung und nutzte die Gelegenheit sich vor Ort von Mitorganisator Peter Jansohn registrieren zu lassen.
Rolf Bendel (links) war einer der Besucher der Eröffnungsveranstaltung und nutzte die Gelegenheit sich vor Ort von Mitorganisator Peter Jansohn registrieren zu lassen. | Bild: Tina Prause

Ein Teil des Gemeinderats hat sich als Team angemeldet, ebenso wie einige der Küssaberger Vereine, Initiativen, Gemeindebedienstete oder Familien. „Besonders freut uns, dass sich auch die Gemeinschaftsschule angemeldet hat mit vielen Untergruppen“, resümierte Susanne Böger zufrieden. Liselotte Noth, Gemeinderatsmitglied und erste Bürgermeisterstellvertreterin, nutzte die Möglichkeit am Sonntag, um den Organisatoren für die Vermittlung von „Klima- und Umweltbewusstsein, das diese Aktion mit sich bringt“ zu danken.

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Mit einem Großteil ihrer Familie hat sich auch die Küssabergerin Terry Powell angemeldet und freut sich auf die kommenden Wochen. Sie findet: „Wenn es was gibt, was die Freude am Radfahren fördern kann, dann sind wir da gerne dabei.“

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Seit gut einem Jahr setzt sich die Initiative Moobiles Küssaberg für alternative und nachhaltige Transportmöglichkeiten im ländlichen Raum ein. Besonderer Schwerpunkt war die Einführung eines Carsharing-Konzepts für die Gemeinde, was nun aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie-Situation verschoben werden musste. „Corona hat uns etwas den Wind aus dem Segel genommen“, erklärte Susanne Böger den Ausfall verschiedener Aktionen. „Aber Radeln, das können wir auf jeden Fall tun.“

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