In seine beruflichen Schulen und Sonderschulen investiert der Landkreis im kommenden Jahr mehr als 1,9 Millionen Euro. Neben vielen kleinen Maßnahmen werden im nächsten Jahr größere Beträge für die Gewerblichen Schulen und die Kaufmännischen Schulen in Waldshut, für die Sporthalle Badmatte und möglicherweise für die Rudolf-Eberle-Schule in Bad Säckingen fällig, wenn deren Fenster- und Fassadensanierung ins Kommunale Sanierungsprogramm des Landes für Schulgebäude aufgenommen wird. Allein für den ersten Bauabschnitt würden hier 100 000 Euro Zuschuss erwartet. Die Fenster stammen noch aus den 70er Jahren, berichtete Markus Siebold, Leiter des Kreis-Liegenschaftsamts, dem Schulausschuss des Kreistags.

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Mit viel Technik werden 2016 noch die Räume der neuen Berufsschule für Anlagenmechaniker an den Gewerblichen Schulen Waldshut nachgerüstet. Außerdem kauft der Landkreis für diese Berufsschule die Räume in der Bildungsakademie von der Handwerkskammer. Auch der technischen Entwicklung hin zur E-Mobilität passen sich die beruflichen Schulen an: Den künftigen Mechatronikern wird in Waldshut bald eine Werkstatt für Elektrofahrzeuge zur Verfügung stehen.

Sporthalle in Bad Säckingen zum Teil im Besitz des Kreises

Für den Zwischentrakt der Kaufmännischen Schulen – das Nebengebäude zwischen Kaufmännischen und Gewerblichen Schulen – in Waldshut hofft man bei der Erneuerung von Funktionsräumen und der Renovierung von Klassenzimmern auf Fördermittel des Landes in sechsstelliger Höhe. Für die große energetische Sanierung der Sporthalle Badmatte in Bad Säckingen werden die Kosten auf 2,8 Millionen Euro geschätzt. Die Halle gehört zu zwei Dritteln der Stadt, zu einem Drittel dem Landkreis. Entsprechend der Nutzung beteiligt sich der Kreis mit 24 Prozent an den Sanierungskosten, der Anteil für kommendes Jahr ist mit 300 000 Euro veranschlagt.

Folgende Maßnahmen

Andere Erhaltungsmaßnahmen, die absehbar sind, folgen in den nächsten Jahren. So stehen die Fenster und Fassaden der Rudolf-Graber-Schule in Bad Säckingen 2021/22 an, Dach, Fenster und Fassaden der Wutachschule und Sprachheilschule in Tiengen. Dort ist 2020 auch vorgesehen, die Schulhöfe der Carl-Heinrich-Rösch-Schule (Sonderschulzentrum geistige Entwicklung) und der Langensteinschule (Zentrum Lernen) zusammenzulegen und die Aufenthalts- und Spielbereiche neu zu gestalten.