Von Basel bis nach Konstanz gibt es 67 Straßengrenzübergänge zwischen Deutschland und der Schweiz. Autofahrer, Lastkraftwagenfahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger können sie, wenn sie nicht gerade wegen eines Pandemie-Lockdowns geschlossen sind, nutzen, um das Nachbarländchen zu besuchen.

Neben diesen Straßengrenzübergängen gibt es noch zahlreiche weitere, die allerdings nur dem Anliegerverkehr von einzelnen Häusern oder Höfen dienen, ausschließlich für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr geöffnet sind oder heute schlicht und ergreifend dauerhaft für jeglichen Verkehr geschlossen sind.

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Längst nicht alle Zoll-Häuschen der 67 Straßengrenzübergänge sind mit Personal besetzt. Und genau das macht die oft alten Gebäude angreifbar für Spaßvögel, die nicht wissen, wohin mit ihrer Energie. So haben Unbekannte beispielsweise den Namen des Zollamts auf der Neuhauser Straße zwischen Altenburg und Nohl (CH) abgeändert. Früher stand über der Eingangstüre in silbrigen Buchstaben geschrieben: ZOLLAMT.

Heute stehen sie immer noch gut lesbar, aber in neuer Anordnung über der Eingangstüre des kleinen Gebäudes an der Deutsch-Schweizerischen Grenze in der Nähe des Rheinfalls.

Unbekannte haben den Namen dieses Zollamts zwischen Altenburg und Nohl (CH) abgeändert.
Unbekannte haben den Namen dieses Zollamts zwischen Altenburg und Nohl (CH) abgeändert. | Bild: Nico Talenta

Aus ZOLLAMT wurde kurz und knapp: LOL. Diese Abkürzung ist englisch und steht im Allgemeinen für „Laughing Out Loud“, was frei übersetzt so viel wie „laut loslachen“ bedeutet. Egal, wer sich diesen Witz überlegt hat – mit einem einstigen ZOLLAMT hat dieser neue Name in den allermeisten Fällen wohl kaum etwas zu tun.

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