Mit der Festlegung der Grundstückspreise für das neue Gewerbegebiet „Riedäcker Höhen“ im Kernort Hohentengen durch den Gemeinderat geht es jetzt an die Vergabe an Interessenten. Durch die höheren Preise will die Gemeinde Anreize schaffen, flächensparend zu bauen.

„Wir haben uns im Gemeinderat intensiv mit dem Thema beschäftigt“, sagte Bürgermeister Martin Benz. Aus nichtöffentlicher Sitzung gab er bekannt, wie die Preisgestaltung für das erschlossene 2,6 Hektar große Gebiet im Anschluss an das Gewerbegebiet „Ensfeld“ aussieht. Der Kaufpreis wurde auf 75 Euro festgelegt und liegt höher als in umliegenden Gemeinden. „Dieser Betrag ist aber längst nicht kostendeckend“, betonte Benz. Die bisher gewährten ELR-Fördermittel des Landes gebe es nur noch für grenzüberschreitende Projekte, sie entfallen somit.

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Durch den höheren Grundstückspreis sollen Anreize geschaffen werden, in die Höhe, statt in die Breite zu bauen und damit Fläche einzusparen. Für jeden sozialabgabenpflichtigen Arbeitsplatz, der geschaffen wird, gibt es einen Nachlass in Höhe von 3000 Euro auf den Gesamtpreis, maximal kann der Quadratmeterpreis so auf 60 Euro reduziert werden.

Wird eine Betriebswohnung auf dem Gelände erstellt, liegt der Quadratmeterpreis für diesen Teil bei 105 Euro. „Wir wollen keine Subventionierung von Wohnraum im Gewerbegebiet“, verdeutlichte der Bürgermeister.

Acht Bewerber, vorwiegend aus der Gemeinde Hohentengen, haben laut Martin Benz bereits Interesse an einem Grundstück bekundet. Sie werden jetzt angeschrieben, um deren Flächenbedarf abzuklären. Danach gehe es an die Aufteilung des neuen Gewerbegebiets „Riedäcker Höhen“.

Ablehnung für Pergola

Rot sah der Gemeinderat bei der Bauvoranfrage für eine Pergola im Baugebiet „Unter den Wiesen“ in Stetten, die das Baufenster um drei Meter überschreiten würde. Bislang wurde im Einzelfall bei Überschreitungen von bis zu 1,5 Metern eine Befreiung erteilt. Dies solle das maximale Zugeständnis bleiben, war Meinung der Gemeinderäte.

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