Die Firma Christian Brädler Bewehrungstechnik stellt seit zehn Jahren in ihrer Produktionsstätte im Gewerbegebiet Hohentengen auf Maß geschweißte Bewehrungselemente aus Baustahl für Betonbauteile her. Ihre Kunden kommen überwiegend aus Deutschland und der Schweiz. CDU-Bundestagsabgeordneter Felix Schreiner machte sich bei seinem Gemeindebesuch ein Bild von der aufstrebenden Firma. „Es freut mich, dass Sie auch kleinere Unternehmen besuchen“, begrüßte Christian Brädler den CDU-Bundestagsabgeordneten zusammen mit Bürgermeister Martin Benz (CDU) und Bürgermeisterstellvertreter Richard Wagner (CDU). „Mich hat der Stahl schon immer interessiert. Die Bewehrungstechnik ist eine Lücke, da gibt es nicht so viele Betriebe.“

In seinem Betrieb werden von den 14 Mitarbeitern, zu denen auch seine Frau Regina und Sohn Janic gehören, Bewehrungselemente für unterschiedlichste Betonbauteile maßgefertigt, wie Treppen-, Fassaden- und Balkonarmierungen. Zu den Kunden gehören Fertigteilwerke, Hoch- und Tiefbauunternehmen, Gleis- und Tunnelbauer. Produkte der Firma kamen unter anderem im Gotthard Basistunnel, der U-Bahn in London und beim Stadionneubau des SC Freiburg zum Einsatz.

2011 in der heimischen Scheune gegründet, verarbeitet das Unternehmen heute im Hohentengener Gewerbepark auf über 1500 Quadratmetern jährlich 1000 Tonnen Betonstahl und verfügt über eine moderne Produktionsstraße mit Betonstahlbiege- und Richtmaschinen, Mattenbiegemaschinen, ergonomischen Schweißarbeitsplätzen und über einen eigenen Lastwagen-Fuhrpark. In den letzten beiden Jahren investierte Christian Brädler in eine moderne Absaug- und Luftreinigungsanlage, LED-Beleuchtung sowie einen CAD-Planungsarbeitsplatz, um auch die Bewehrungsplanung anzubieten und die Produktionsabläufe bestmöglich zu optimieren. Mit Blick in die Zukunft soll in eine Automatisierungsanlage investiert werden.

Was besonders drückt, ist die Verzollungsproblematik. „Für uns wäre eine elektronische Verzollung, gerne mit Stichprobenkontrolle, eine gute Lösung, damit die zeit- und kostenaufwendigen Umwegfahrten entfallen“, wünscht sich der Unternehmer. „Das ist ein schwieriges Thema, für das wir eine Lösung finden müssen“, versprach Schreiner sich einzusetzen und dankte für die Bereitstellung von Arbeitsplätzen in Deutschland und der Gemeinde. Bürgermeister Martin Benz sprach Felix Schreiner seinen Dank für die Unterstützung von Bund und Land in der Corona-Zeit aus. Beim Thema Flugverkehr will man weiterhin im Dialog bleiben.