Der Schwarzwaldverein Herrischried öffnet das Gugelstüble dieses Jahr nicht mehr, hat jedoch Pläne für eine Erweiterung des Gebäudes in der Schublade.

Christof Berger, der Vorsitzende des Vereins, teilte mit, dass sich der Verein dazu entschlossen habe, seine Mitglieder nicht der Gefahr einer Corona-Infektion auszusetzten. Gerade die älteren Mitglieder des Vereins seien es, die das Stüble betreiben. Genau diese Personengruppe sei nun aber bei einer Covid-19-Erkrankung stärker gefährdet und dieses Risiko wolle man nicht in Kauf nehmen. Bisher gehe er davon aus, dass das Stüble zum neuen Saisonstart, um Ostern 2021, je nach Wetter und Schneelage, wieder geöffnet werde. Der Gugelturm hingegen ist aktuell geöffnet und kann besucht werden.

Der Gugelturm – die Krone des Hotzenwaldes ist nach wie vor begehbar, auch wenn das Gugelstüble geschlossen bleibt.
Der Gugelturm – die Krone des Hotzenwaldes ist nach wie vor begehbar, auch wenn das Gugelstüble geschlossen bleibt.

Berger verrät zudem, der Verein wolle eine lange ersehnte Verbesserung am Gugelstüble durchführen. Schon immer sei der Platz im Spülbereich und bei der Geschirrrücknahme zu gering bemessen gewesen. Nun plane man einen Erweiterungsbau, der vor die jetzige Geschirrrücknahme und Speisenausgabe vorgebaut werde, so dass das Gebäude anschließend L-förmig sei. Dieser Anbau werde das Stüble optisch aufwerten, die Platzprobleme beheben und Möglichkeiten eröffnen, falls das Objekt in Zukunft möglicherweise von einem Pächter betrieben werden müsse, erläutert Berger die Gedankenspiele des Vereins. Er betont jedoch, dass eine Verpachtung nicht geplant sei. Ganz im Gegenteil scharre das Stüble-Team mit den Hufen und vermisse die gemeinsame Aktivität.

Wann der Umbau in Angriff genommen wird, steht noch nicht fest. Berger erläutert hierzu, dass er zunächst Fördermöglichkeiten ausloten wolle. Wenn hierbei Aussicht auf Erfolg bestehe, würde sich das Projekt verzögern, da die Antragswege Zeit bräuchten. So ist, je nach Lage, ein Baubeginn in 2021, aber auch 2022 möglich.

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