Es hat am Schluss alles gepasst: Nach dem nassen Start am Donnerstag hatten die acht Künstlerteams und die vielen Besucher herrliches Wetter. Und die Neugierde, was im Skigebiet Spitzenberg entsteht oder entstanden ist, war am Samstag und Sonntag riesig – im Thoma-Tal herrschte Stau. Die Schneeskulpturen wurden bestaunt und sie waren geduldige Stars, die gerne als Fotomotiv herhielten.

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Völlig durchnässt hatte der Regen die Künstler am Eröffnungstag, am Freitag wurde er ihnen manchmal sogar zu warm – und das Wetter hielt überwiegend. Viele Menschen aus mehreren Landkreisen und der Schweiz hatten sich auf den Weg gemacht. Die Mitglieder der Feuerwehr hatten viel zu tun, die eingerichtete Einbahnregelung zu verteidigen. Und waren die Gäste erst einmal bei den Schneeskulpturen angekommen, waren sie begeistert.

Der weiße Moai von Johannes Köpfer und Christel Andrea Steier thront im Bernauer Tal.
Der weiße Moai von Johannes Köpfer und Christel Andrea Steier thront im Bernauer Tal. | Bild: Sebastian Barthmes

Kinder kletterten dem Bären auf den Schoß, das Schweinchen war häufiger Hintergrund für Selfies, viele Besucher fingen die Skulptur von Ulrike Wasmer-Ludwig und Edelbert Wasmer und die übrigen Kunstwerke mit ihren Kameras ein. Eine besondere Atmosphäre entstand am Samstagabend, als die dichtumdrängten Schneeskulpturen in wechselnden Farben angestrahlt wurden.

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Trotz der schlechten Wettervorhersage strömten auch am Sonntag noch einmal die Besucher in Scharen, teilweise mussten sie eine Stunde auf den Shuttlebus warten. Schade nur, dass die Skulpturen den milden Temperaturen bereits Tribut gezollt hatten. Aber dennoch zeigten sich die Besucher begeistert von den eiskalten Meisterwerken.

Ein Arbeitsutensil eines Teilnehmers. Bild: Ute Maier
Ein Arbeitsutensil eines Teilnehmers. | Bild: Ute Maier

Einer der Höhepunkte des letzten Festivaltages war der Auftritt der Alphornbläser, deren Klänge das Bernauer Hochtal erfüllten. Musikalisch ging es dann zunächst weiter mit der „Historischen Skigruppe“, die, bevor sie das Skifahren in alten Zeiten demonstrierte, erst einmal einige Lieder präsentierte, begleitet von Gitarre und Handharmonika. Da erklang zum Beispiel „Es steht eine Mühle im Schwarzwälder Tal“, dessen Text Altbürgermeister Rolf Schmidt, Mitglied der Gruppe, kurzerhand umdichtete: „Es steht eine Schneekanone im Schwarzwälder Tal.“

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„Die Schuhe, die die anhaben, waren früher Skischuhe. Und die Bretter sind Skier“, erklärte ein Mädchen seinem kleinen Bruder die historische Ausrüstung der Skigruppe. Von der Gruppe selbst erfuhr das Publikum noch mehr über die historische Gewandung.

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