Bei der Gemeinschaftsunterkunft im Areal Gettnau wurde am Donnerstagnachmittag der neue Bolzplatz eingeweiht. Durch eine anonyme Spende eines Mitgliedes des Vereins Refugees Integrated konnten Tore und Ballfangnetze angeschafft werden. Der Technische Dienst führte die Bodenarbeiten für den neuen Bolzplatz durch. Der ungefähr 25 Meter lange Platz bekam eine Drainageschicht als Untergrund. Für den Fallschutz wurden Hackschnitzel als Belag gewählt.

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Die Amtsleiterin des technischen Bauamtes Margit Ulrich sagte: „Die Arbeiten waren innerhalb von vier Wochen abgeschlossen.“ Die Tore und der Zaun wurden laut Vorsitzendem Frank van Veen von einem Mitglied gespendet. Frank van Veen: „Wir haben uns überlegt, was wir für die Freizeitgestaltung bieten können.“ Im hinteren Bereich wurde außerdem eine Tischtennisplatte vom technischen Dienst bereitgestellt. Frank van Veen dankte Margit Ulrich und Klaus Strittmatter vom technischen Dienst für die unproblematische Zusammenarbeit.

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Der Heimleiter Mohammed Sawas bereitete mit den Bewohnern ein Buffet mit Spezialitäten aus den Heimatländern vor. Der Jugendhausleiter Peter Knorre begrüßte die Realisierung des Bolzplatzes. „Fußball ist ein ideales Mittel zur Integration, hier steht das gemeinsame Spiel im Vordergrund.“ Und er fügte an: „Die Fußballkette wird hier ergänzt, man kann den Sport sowohl vor der Haustüre bis hin zum Fußballplatz spielen.“ Beim letzten Street Soccer Turnier im Scheffelpark nahmen ebenfalls Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft teil, so Knorre.