Aufatmen heißt es einen Tag nach dem Narrentreffen in Bad Säckingen: Das Sicherheitskonzept hat gegriffen, alle Beteiligten, vor allem die Narrenzunft Bad Säckingen als Veranstalter, ziehen ein überaus positives Resümee. Rund 12 000 Zuschauer und 3000 Narren bevölkerten am Wochenende die Stadt.

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In der Vergangenheit hatte der zunehmende Alkoholkonsum, vor allem bei Jugendlichen, immer wieder zu Problemen geführt. Berge von Glasscherben und kleine Schnapsflaschen häuften sich an der Fasnacht auf der Empore der Lohgerbe, bis dieser Platz in Übereinkunft mit der Stadt, der Polizei und der Narrenzunft an den närrischen Tagen gesperrt wurde.

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Zwei Jahre hatte sich die Planung für das Narrentreffen hingezogen, was unter anderem auch ein gemeinsames Sicherheitskonzept von Stadt, Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungskräften beinhaltete. Am Ende war das Ganze zur Zufriedenheit aller verlaufen, das Konzept zeigte seine Wirkung. Die Polizei vermeldete in ihrer Pressemitteilung, dass das Narrentreffen ohne bedeutende Vorfälle geendet habe.

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Rolf Meyer, Zunftmeister der Narrenzunft Bad Säckingen, atmete am Montag auf: „Alles bestens. Ich glaube, das war im Vorfeld für jedes einzelne Mitglied der Narrenzunft eine enorme Belastung, plus die beiden Tage des Narrentreffens." Doch wenn in einem Verein so etwas gestemmt werde, schweiße das die Mitglieder zusammen und stärke. "Man hat etwas Großes bewegt, das tut dem Verein und den Mitgliedern gut.“ Meyer freut sich, dass es keine Schlägereien gegeben habe, lobt die „tolle Zusammenarbeit“ der Mitglieder, die „super Arbeit“ von Polizei, Feuerwehr, THW und den Rettungskräften, dass „alles so harmonisch“ über die Bühne ging. Er resümiert: „Ein schönes, friedliches Treffen.“

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Albert Zeh, Leiter des Polizeireviers Bad Säckingen, zog eine „sehr positive Bilanz“ des vergangenen Wochenendes in Bezug auf Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. „Die Stadt war voll mit rund 12 000 Zuschauern und 3000 Narren, aber es herrschte eine gelöste Stimmung, das erstellte Sicherheitskonzept ging aus polizeilicher Sicht voll auf – besser konnte es gar nicht laufen.“

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Die Polizei habe eine hohe Präsenz gezeigt, sei offensiv auf offene Konflikte zugegangen, erklärte Zeh. Es gebe keine Straftaten zu verzeichnen, keine Schlägereien, resümierte der Revierleiter. Wie einer Pressemitteilung zu entnehmen war, wurden Ermittlungen wegen zwei Körperverletzungsdelikten eingeleitet, zwei Platzverweise waren erteilt worden. Auch seien keine Verkehrsbeeinträchtigungen zu verzeichnen gewesen. Der Müll sei nach dem Umzug mit den städtischen Fahrzeugen beseitigt worden, so Zeh. Für den Müll der einzelnen Zelte seien die jeweiligen Standbetreiber zuständig gewesen.

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