Die Seelsorgeeinheit Klettgau-Wutöschingen steht im Zeichen des Wandels. Neben den Herausforderungen der Corona-Pandemie, mit dem Ausfall zahlreicher Gottesdienste, sowie der Verschiebung von sämtlichen Trauungen und Taufen, richtet sich der Blick schon auf die Ankunft der beiden neuen Pfarrer Frank Malzacher (54) und Veit Rutkowski (58) im September.

Gut 100 Personen können gleichzeitig in der Kirche St. Georg Erzingen unter Einhaltung des Schutzkonzeptes den Gottesdienst feiern.
Gut 100 Personen können gleichzeitig in der Kirche St. Georg Erzingen unter Einhaltung des Schutzkonzeptes den Gottesdienst feiern. | Bild: Yvonne Würth
  • Der Vikar: Zum „Team Klettgau-Wutöschingen“ gehören neben Vikar Stefan Jaskolla noch die Hauptamtlichen: Gemeindereferentin Marita Durek und Pastoralreferent Fraunz-Josef Günther sowie Kantor Andreas Konrad. Verabschiedet wird Pastoralassistent Kilian Derdau am 19. Juli im Gottesdienst. Vikar Stefan Jaskolla ist seit dem Abschied von Pfarrer Thomas Mitzkus im Oktober 2019 alleine für die priesterlichen Belange zuständig und ist sehr dankbar für die Unterstützung der Priester aus dem Stühlinger Kapuzinerkloster. Die Zwangspause durch die Corona-Pandemie empfand er deshalb auch als „entlastend, um mal aus dem Hamsterrad ausbrechen zu können“, erzählt er im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Bezeichnung „Vikar“ oder „Kaplan“ bedeutet in der fünfjährigen Priesterausbildung, dass er als Priester die Sakramente spenden darf, der ähnlich wie ein Assistenzarzt Operationen selbständig ausführen darf, wobei die kommissarische Leitung momentan noch Dekan Peter Berg inne hat. Wo Vikar Stefan Jaskolla nach der Sommerpause die übrigen zwei Jahre seiner Ausbildungszeit verbringt, steht noch nicht fest. Ab September beziehen die neuen Pfarrer Frank Malzacher (Zell im Wiesental) eine Wohnung in Wutöschingen und Pfarrer Veit Rutkowski (Mannheim) das Pfarrhaus in Grießen. Der Abschied von Vikar Stefan Jaskolla wird gleichzeitig mit dem Patrozinium am 26. Juli in der Kirche St. Maria Magdalena Wutöschingen gefeiert.
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  • Die Gottesdienste in Corona-Zeiten: Da die Kirche St. Georg Erzingen den größten Versammlungsraum der SSE hat, werden während der Corona-Pandemie jeden Sonntag um 10.30 Uhr Gottesdienste gefeiert. Außerdem gibt es jeweils samstagabends Gottesdienste im Wechsel zwischen Wutöschingen, Schwerzen und Grießen. Stiftungsrat und Pfarrgemeinderat Meinrad Tröndle begrüßte am vergangenen Sonntag die zahlreichen Gläubigen herzlich und wies ihnen die Sitzplätze zu. Gut 100 Personen können gleichzeitig in der Kirche St. Georg Erzingen den Gottesdienst feiern. Dafür sind 64 Sitzpositionen im Farbsystem ausgeschildert.
  • Mit beteiligt für die Umsetzung des Hygieneschutzkonzepts während Corona waren auch die Pfarrgemeinderäte Paul Wieser, Andrea Weissenberger sowie vom Gemeindeteam Erzingen Heinz Huber. „Ihnen und vielen weiteren engagierten, ehrenamtlichen Helfern der Pfarrgemeinde und der gesamten Seelsorgeeinheit ist es ein großes Anliegen, eine lebendige Kirche und Gemeinschaft auch unter den aktuell erschwerten Bedingungen und Sicherheitsvorgaben zu ermöglichen“, freut sich Stiftungsrat und Pfarrgemeinderat Meinrad Tröndle.
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  • Musik im Gottesdienst: Ein ganz besonderes Anliegen ist Kantor Andreas Konrad die Möglichkeit, dass Kleingruppen den Gottesdienst mit Gesang bereichern: „Die Kleingruppe steht ausdrücklich allen Personen offen, denen das Singen im Gottesdienst am Herzen liegt – unabhängig von einer Mitgliedschaft in einem unserer Ensembles. Durch diesen besonderen Kantorendienst bereichern sie die Liturgie im Rahmen des Erlaubten. Auch wünsche ich mir, dass die Kleingruppe mit Personen aus verschiedenen Pfarreien besetzt ist.“ Die Empore steht während der Corona-Pandemie nur den Sängern und Musikern zur Verfügung, um den geforderten Abstand zu gewährleisten. Am Sonntag bereicherten Edeltraud Schiessel, Elisabeth Graf und Heinz Huber die Eucharistiefeier mit ihrem Gesang. Gerne können sich Interessierte beim Kantor Andreas Konrad melden unter Telefon 07742/9752186 (Anrufbeantworter), per E-Mail (kirchenmusik@kath-sekw.de) sowie persönlich nach den Gottesdiensten.
Der Gesang der Gläubigen muss zwar vorerst ausfallen, dennoch wird in der Kirche St. Georg Erzingen die Möglichkeit zur feierlichen musikalischen Umrahmung des Gottesdienstes rege genutzt. Von links: Edeltraud Schiessel, Elisabeth Graf, Heinz Huber sowie an der Orgel Kantor Andreas Konrad.
Der Gesang der Gläubigen muss zwar vorerst ausfallen, dennoch wird in der Kirche St. Georg Erzingen die Möglichkeit zur feierlichen musikalischen Umrahmung des Gottesdienstes rege genutzt. Von links: Edeltraud Schiessel, Elisabeth Graf, Heinz Huber sowie an der Orgel Kantor Andreas Konrad. | Bild: Yvonne Würth
  • Patrozinien: Zusätzlich zu den Gottesdiensten am Wochenende finden die Patrozinien statt am 28. Juni in Schwerzen, 5. Juli in Grießen und am 26.Juli (zusammen mit der Verabschiedung von Vikar Stefan Jaskolla) in Wutöschingen, jeweils um 10.30 Uhr.

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