Im Rahmen der Ortskernsanierung Degernau erfährt auch das alte Rathaus eine umfangreiche Sanierung. Der Gemeinderat gab in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für die Sanierungspläne, die Bürgermeister Georg Eble und Architektin Andrea Rinne vorgestellt hatten. Die Gesamtkosten liegen 625.000 Euro, wobei die Gemeinde eine Förderung aus der Sanierungsmaßnahme „Ortskern“ in Höhe von 210.800 Euro erhalten wird, womit sich der Eigenanteil der Gemeinde auf 414.000 Euro reduziert.

Das wird saniert

Die Sanierung umfasst neue Fenster in Holz-Alu-Ausführung, Außenjalousien, eine neue Gasheizung, die Sanierung der Kellerräume, neue Elektrotechnik, Ziegeleindeckung inklusive neuer Zwischensparrendämmung, Außenwärmedämmung, Verputz mit Fassadengestaltung und neue Balkone. Der Vereinsraum im Erdgeschoss wird mit neuen Fenster, Türen, Böden, Akustikdecke und Beleuchtung komplett saniert und erhält neben einer neuen Küche mit allen notwendigen Geräten auch eine Toilette, die unabhängig vom Vereinsraum zugänglich ist und somit auch für Feste auf dem neuen Rathausplatz geöffnet werden kann.

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Die Innensanierung umfasst außerdem das Treppenhaus. Die Räume des Polizeipostens im Erdgeschoß und der beiden vermieteten Wohnungen im Obergeschoß, von denen eine die Sozialtstation nutzt, müssen zu einem späteren Zeitpunkt saniert werden, „eine Auslagerung über mehrere Monate wäre zu aufwendig. Fenster, Jalousien und Heizkörper werden aber auch in diesen vermieteten Räumlichkeiten getaucht“, erklärt Bürgermeister Eble.

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Architektin Andrea Rinne hatte verschiedene Muster mitgebracht, die von den Gemeinderäten in Augenschein genommen wurden. Das Gebäude wird in einem warmen Sandton gestrichen und erhält abgesetzte, braune Fensterfonds und dunkle Natursteinverblender. Die Ziegeleindeckung, Balkonstützen und Geländer sowie die Fenster außen werden in Grau gehalten.

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Im Rahmen der Planungen gab es auch Überlagerungen hinsichtlich einer Aufstockung des Gebäudes um eine Tagespflegeeinrichtung realisieren zu können. Nach einem Gespräch mit Awo-Kreisgeschäfttsführer Thomas Bomans wurde das Vorhaben aber nicht weiter verfolgt, wie Bürgermeister Georg Eble erläuterte: „Eine Tagespflege über zwei Etagen hat sich als zu personalintensiv dargestellt, außerdem wären die Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien für die Tagespflegegäste sehr begrenzt.“

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