Tausende Besucher strömten am Wochenende nach Nöggenschwiel, um die 49. Rosentage zu genießen. Bürgermeister Roland Arzner und der neue Vorsitzende des Verkehrsvereines, Werner Ebner, eröffneten das dreitägige Fest mit dem Fassanstich auf dem Josef-Raff Platz. Bürgermeister Roland Arzner, dessen Amtszeit im September endet, betonte: „Nöggenschwiel ist immer ein Beispiel für mich gewesen, was ehrenamtliches Engagement bewegen kann, wenn die Leute mitmachen, das kommt von innen heraus, da ist Herzblut dahinter.“ Auch Werner Ebner hieß alle willkommen und dankte Bürgermeister Roland Arzner für seinen Einsatz rund ums Rosendorf.

Bild: Bettina Ebi

Unzählige Besucher flanierten an den Rosentagen über den großen Markt rund um die Rose. 50 Verkaufsstände sowie 20 Bewirtungsstellen waren bestens dafür vorbereitet, den Anwesenden schöne Erlebnisse zu bieten. Ob Dekoartikel, viel Selbstgemachtes oder Leckereien zum Essen – jeder fand im Zeichen der Rose etwas, was seinem Geschmack entsprach. Am Abend bot die Band Diamonds perfekte musikalische Unterhaltung auf dem Kirchplatz. Dieser war schon kurz nach Veranstaltungsbeginn proppevoll mit Feiernden jeden Alters. Die laue Sommernacht bot sich besonders an, um bis spät in die Nacht schöne Stunden am musikalischen Sommerabend zu verbringen.

Bild: Bettina Ebi

Sonntags ging das große Fest weiter und wurde mit einem Gottesdienst in der voll besetzten St. Stephanus Kirche eröffnet, die von der Gruppe Lichtblick feierlich umrahmt wurde. Pater Matthias Hanisch ging in seiner besonderen Predigt besonders auf die Königin der Blume ein. Ein großer Höhepunkt folgte danach auf dem Kirchplatz. Werner Ebner und Roland Arzner verabschiedeten die Rosenkönigin Patricia Villinger und die Rosenprinzessin Katharina Hauser. Alle waren gespannt, wer denn nun die Ämter von den beiden übernehmen würde.

Sie machen Nöggenschwiel bekannt. Tausende Besucher bewunderten am Wochenende die wunderschönen Rosen im Rosendorf. Bild: Bettina Ebi
Sie machen Nöggenschwiel bekannt. Tausende Besucher bewunderten am Wochenende die wunderschönen Rosen im Rosendorf. Bild: Bettina Ebi

Katharina Hauser trat hervor und überraschte die Gäste mit dem Satz: „Ich möchte einen Schritt weitergehen und die Rosenkönigin 2018/2019 sein.“ Große Freude brach auf dem Kirchplatz aus, damit hatte keiner gerechnet. Werner Ebner freute sich sehr, dass Katharina Hauser im Jubiläumsjahr die Repräsentation des Rosendorfes übernimmt. Werner Ebner: „Es ist eine besondere Aufgabe als Rosenkönigin die 50. Rosentage mit uns zu feiern, ich freue mich das Katharina Hauser diese übernimmt.“ Das Amt der Rosenprinzessin repräsentiert künftig Klara Geng aus Nöggenschwiel, auch sie freut sich über die neue Aufgabe.

 

Parallel startete das Friesenberg Quintett mit dem Frühschoppen in der Rosendorfhalle und der Markt rund um die Rose wurde wiederum von tausenden Besuchern besucht. Um 14 Uhr zog ein großer Festumzug mit 19 Gruppen durch das Rosendorf.