Das Abpumpen der Sedimente vom Grund des Wehrabeckens erweist sich für das Schluchseewerk als schwieriger als zunächst angenommen. „Wir haben festgestellt, dass sich im früheren Flussbett größere Mengen Totholz angesammelt haben“, erklärt Schluchseewerk-Pressesprecher. Diese Teile seien so groß, dass sie die Leitung verstopften, durch die die Sedimente gepumpt werden sollen. Das Schluchseewerk hat nun aufgerüstet und eine zweiten, deutlich größeren Bagger auf einem Ponton positioniert, mit dem nun das Totholz entfernt wird. Außerdem wurde in den vergangenen Tagen eine zweite Leitung entlang des Landesstraße verlegt, um die Pumpleistung zu erhöhen. Die Maßnahmen sind Teil der Vorbereitung zur grundlegenden Sanierung des Wehrabeckens. Von April bis September soll das Becken dann komplett entleert werden. Bild: Justus Obermeyer