„Es hat gefun(c)kt zwischen dir und uns“, brachte es Jennifer Beck, Personalratsvorsitzende des Hochrhein-Gymnasiums Waldshut, bei der Amtseinführung von Markus Funck auf den Punkt, was ihre Vorredner bereits in anderen Worten geäußert hatten: Dass es keinen geeigneteren Kandidaten für den Posten des neuen Schulleiters gegeben habe.

Mitte Mai war Markus Funck vom Regierungspräsidium Freiburg offiziell zum Leiter des allgemeinbildenden Gymnasiums bestellt worden. Am Mittwochnachmittag folgte nun die Amtseinführung im Rahmen einer Feierstunde auf dem Schulhof, an der Kollegen, Eltern und Vertreter der Stadtverwaltung teilnahmen.

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„Es passt einfach“, sagte Waldshut-Tiengens Oberbürgermeister Philipp Frank in seiner – coronabedingt – ersten offiziellen Ansprache seit Langem, wie er anmerkte. Frank freue sich auf der einen Seite für den neuen Schuldirektor, der sich entschieden hat, Verantwortung zu nehmen. Auf der anderen Seite freue er sich fürs Kollegium. Oberbürgermeister Frank: „Es hat viel mit der Schulleitung zu tun, ob man morgens gern zur Schule kommt.“

Der Musik- und Deutschlehrer Funck unterrichtet seit 2006 am Hochrhein-Gymnasium, dass er ab Herbst 2016 auch stellvertretend leitete. Nach dem Weggang von Schulleiterin Mechthild Rövekamp-Zurhove im Juli des vergangenen Jahres übernahm er ihren Posten kommissarisch – mitten in der Corona-Krise. Die Pandemie hat wie alle Schulen auch das Hochrhein-Gymnasium vor große Herausforderungen gestellt. In diesem Zusammenhang sind die Stichwörter Homeschooling, Digitalisierung sowie Masken- und Testpflicht zu nennen.

Das sind Markus Funcks Vorgänger am Hochrhein-Gymnasium in Waldshut

Die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Tanja Schneble beschrieb Markus Funck während der Pandemie als Kapitän, der das Schiff Hochrhein-Gymnasium sicher durch „diese wilden Zeiten“ gesteuert habe. „Er hat in seiner Funktion als Schulleiter ad interim sofort gezeigt, wie schnell man auch noch als alter Hase an den großen Herausforderungen einer globalen Pandemie und allen damit verbundenen Wirrungen wachsen kann“, erklärte Schneble und attestierte Funck „durch Vernunft und Verstand geprägte Entscheidungen“.

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Aus Sicht der Eltern sei die Entscheidung des Regierungspräsidiums, Funck zum Schulleiter zu bestellen, genauso ausgefallen, „wie wir es uns wünschten und erhofften“, freute sich die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende. Markus Funck bedankte sich für die wohlwollenden Worte sowie die Zusammenarbeit mit seinen Kollegen, Eltern und der Stadtverwaltung. Das Amt der stellvertretenden Schulleitung sei ausgeschrieben. Funck rechnet mit der Besetzung in diesem Herbst, wie er auf Nachfrage dieser Zeitung sagte.

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