14 Wünsche haben die Jugendlichen in den vergangenen Sitzungen des Achterrats zu Papier gebracht. Ob und wie diese in die Tat umgesetzt werden können, darüber berichteten Silke Pfaller und Dominik Eckert vom Kinder- und Jugendreferat der Stadt in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

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  1. Pfandtaschen: Plastikmüll zu reduzieren, ist den Jugendlichen ein großes Anliegen. Deshalb kam bei ihnen die Idee auf, in den Geschäften von Waldshut-Tiengen Stofftaschen anzubieten, die die Kunden zurückgeben können, wie sie diese nicht mehr benötigen. Silke Pfaller sagte im Gemeinderat, dass die Idee zeitnah umgesetzt werden soll.
  2. Sitzgelegenheiten: Rund um den Bolzplatz in der Waldshuter Liedermatte wünschen sich die Jugendlichen eine Sitzgelegenheit, an der sie gerne mitarbeiten würden. Das Bauamt ist bereits eingeschaltet. Wenn alles klappt, soll die Umsetzung im nächsten Jahr erfolgen.
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  4. Jugendtreffs: Längere Öffnungszeiten im Jugendcafé in Waldshut und im Jugendzentrum in Tiengen haben die Achtklässler ebenfalls im Achterrat vorgeschlagen. Ihr Wunsch wurde bereits erfüllt, außerdem wurde eine neue Mädchengruppe gegründet.
    Längere Öffnungszeiten des Jugendcafés im Waldshuter Kornhaus haben sich die Jugendlichen gewünscht.
    Längere Öffnungszeiten des Jugendcafés im Waldshuter Kornhaus haben sich die Jugendlichen gewünscht. | Bild: Juliane Schlichter
  5. Trampolinhalle: "Das ist ein großer Wunsch, der sich nicht von heute auf morgen erfüllen lässt", sagte Silke Pfaller über den Vorschlag für eine Trampolinhalle. Dazu brächte es einen Investor. Bis dieser gefunden und die Halle gebaut ist, gibt es für die Jugendlichen aber einen Kompromiss: Regelmäßige Ausflüge zur nächstgelegenen Trampolinhalle in der Gemeinde Feldberg.
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  7. Bahnhof Waldshut: Als schmuddelig empfinden die Achtklässler den Bahnhof in Waldshut. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung arbeiten sie derzeit an der Umsetzung von Verschönerungsmaßnahmen.
    Den Bahnhof in Waldshut empfinden die Jugendlichen als schmuddelig.
    Den Bahnhof in Waldshut empfinden die Jugendlichen als schmuddelig. | Bild: Peter Rosa
  8. Migration: "Die Idee, eine Patenschaft für geflüchtete Jugendliche zu übernehmen, ist leider im Sand verlaufen", sagte Silke Pfaller. Dennoch bestehe Kontakt zu jungen Flüchtlingen: Eine feste Gruppe besucht regelmäßig den Offenen Treff des Kinder- und Jugendreferats.
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  10. Hitzefrei: Der Sommer 2018 war besonders heiß, aber hitzefrei gab es für die Schüler nicht. "Die Anforderungen sind zu hoch", sagte Silke Pfaller. Weil sie sich damit nicht abfinden wollen, haben die Jugendlichen ein Schreiben mit Argumenten, warum es hitzefrei in Waldshut-Tiengen geben soll, an den Landesschülerbeirat mit der Bitte um Weiterleitung an das Kultusministerium geschickt. "Die Jugendlichen geben die Hoffnung nicht auf und warten auf Antwort", berichtete Pfaller.
    Bild: Patrick Seeger
  11. Sportplatz: Unzufrieden sind die Jugendlichen mit der Verteilung der Basketballkörbe und Fußballtore auf dem Sportplatz in Tiengen. Nun soll geklärt werden, ob diese nicht anders angebracht beziehungsweise verschoben werden können, damit sich Basketballer und Kicker nicht ins Gehege kommen.
  12. Fluglärm: Die Jugendlichen befassen sich intensiv mit dem Thema Fluglärm. Da der Gemeinderat darauf keinen Einfluss hat, stellt das Kinder- und Jugendreferat den Kontakt zu entsprechenden Bürgerinitiativen her.
    Der Achterrat bei einem Treffen im Mai dieses Jahres.
    Der Achterrat bei einem Treffen im Mai dieses Jahres. | Bild: Kai Oldenburg
  13. Flutlichter: Abends länger kicken und zusammen auf dem Bolzplatz auf dem Aarberg abhängen ist ein weiterer Wunsch der Jugendlichen. Eine feste Flutlichtanlage wird allerdings auf rund 50 000 Euro geschätzt. Die Stadtverwaltung prüft derzeit, ob dieser Wunsch und in welcher Form er erfüllt werden kann.
  14. Downhill-Strecke: Da der Bikepark in Gurtweil geschlossen ist, wünschen sich die Jugendlichen einen anderen Ort, ihren Sport legal auszuüben. Derzeit werden Möglichkeiten geprüft, diesen Wunsch umzusetzen.
  15. Skatepark: Nicht erst seit Einrichtung des Achterrats wurde der Ruf nach einem Skatepark für Jugendliche laut. Konkrete Pläne für die Umsetzung gibt es noch nicht.
    Ein Skatepark steht auf der Wunschliste der Jugendlichen.
    Ein Skatepark steht auf der Wunschliste der Jugendlichen. | Bild: Silas Stein
  16. Einkaufen: Die Jugendlichen sind mit den aktuellen Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt Waldshut-Tiengen nicht zufrieden. Sie finden, das sich die bestehenden Geschäfte überwiegend an älteren Kunden orientieren. Die Schüler wünschen sich unter anderem Filialen der Bekleidungsmarken New Yorker, H&M und Snipes (Turnschuhe) sowie der Gastronomiebetriebe Kentucky Fried Chicken (Geflügel) und Starbucks (Kaffee).
    Bild: Daniel Karmann (dpa)
  17. Schule am Hochrhein: Gewünscht haben sich die Achtklässler auch eine Verschönerung der Schule am Hochrhein in Tiengen. Derzeit wird das Schulgebäude saniert.

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