Eine große Resonanz fand die Verleihung des Ehrenamtspreises der Stadt Waldshut-Tiengen, der für 2017, im Rahmen des Neujahrsempfangs 2018, erstmals vergeben wurde. Dabei wurden sieben Personen in sieben Kategorien ausgezeichnet. Dazu gehörte auch ein Teampreis, der den Grünen Damen zugesprochen wurde. Jetzt steht die Vergabe des Ehrenamtspreises 2019 an.

Ehrenamtspreis 2019: Oberbürgermeister Philipp Frank und Sekretärin und Ansprechpartnerin Stephanie Meyer, die neue Fragebögen für Bewerbungsvorschläge bereithält.
Ehrenamtspreis 2019: Oberbürgermeister Philipp Frank und Sekretärin und Ansprechpartnerin Stephanie Meyer, die neue Fragebögen für Bewerbungsvorschläge bereithält. | Bild: Manfred Dinort

„Tausende von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt engagieren sich ehrenamtlich, in Vereinen, Initiativen und politischen Parteien“, erklärte Oberbürgermeister Philipp Frank in einem Gespräch mit dieser Zeitung. „Sie tun dies freiwillig und unentgeltlich, aus den unterschiedlichsten Motiven, um zu helfen, Gutes zu tun oder weil sie von einer Sache überzeugt sind.“ Dafür seien diese Personen bereit, Zeit zu investieren und Verantwortung zu übernehmen. „Bürgerschaftliches Engagement ist eine, wenn nicht sogar die tragende Säule unserer Gesellschaft“, so der Oberbürgermeister.

Die Träger des ersten Ehrenamtspreises 2017 wurden beim Waldshut-Tiengener Neujahrsempfang durch Oberbürgermeister Philipp Frank (rechts) ausgezeichnet.
Die Träger des ersten Ehrenamtspreises 2017 wurden beim Waldshut-Tiengener Neujahrsempfang durch Oberbürgermeister Philipp Frank (rechts) ausgezeichnet. | Bild: Stadt Waldshut-Tiengen

Unter diesen Personen seien auch viele, die ihre Arbeit verrichteten, ohne dass es in der Öffentlichkeit wahrgenommen werde. „Umso mehr verdient das unsere Wertschätzung und Anerkennung.“ Daneben sei es auch wichtig, Freiwilligenarbeit sichtbar zu machen, um damit andere Menschen zu animieren, es ihnen gleichzutun. „Dabei liegt es mir persönlich sehr am Herzen, dass die Vorschläge aus der Bevölkerung kommen“, so Philipp Frank.

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Vor zwei Jahren gingen 29 Vorschläge ein, er hoffe, dass es auch in diesem Jahr nicht an Vorschlägen mangeln werde. Eine Eigenbewerbung sei aber nicht möglich, das müssten schon andere tun. Voraussetzung für eine Bewerbung sei, dass die vorgeschlagenen Personen nachweislich in Waldshut-Tiengen ehrenamtlich tätig sind (oder es waren), hier wohnen oder anderweitig eng mit der Stadt verbunden sind. Die Entscheidung werde dann von einer siebenköpfigen Jury gefällt, in der alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens vertreten sind. Das geschieht anhand eines Bewertungsbogens mit Punktesystem.

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Vorsitzender der Jury ist der Oberbürgermeister, sein Stellvertreter wird am 15. Juli gewählt. Selbstverständlich ist, dass die Preisträger in einem feierlichen Rahmen ausgezeichnet werden. Als Preis gab es bisher eine eher symbolische Auszeichnung. „Aber die Stadt behält sich vor, mit dem Gemeinderat über ein Preisgeld zu diskutieren“, so der Oberbürgermeister.

Anmeldung

Um einen Vorschlag einzureichen, hält die Stadt ein Formular mit Angaben zur eigenen und zur vorgeschlagenen Person bereit. Darunter heißt es: „Bitte begründen Sie Ihren Vorschlag auf der beigefügten Folgeseite.“ Weiter heißt es: „Senden Sie das ausgefüllte Formular bis 30. September 2019 an die Stadtverwaltung Waldshut-Tiengen, Kaiserstraße 28-32, oder per E-Mail (smeyer@waldshut-tiengen.de), für Rückfragen steht Stephanie Meyer, Telefon 07751/83 31 31, zur Verfügung.