„Wir sind abhängig von den Hallenbädern“, legte Bezirksvertreter Helmut Weber das aktuelle Problem der DLRG-Ortsgruppen im Bezirk Waldshut dar. "Besonders die DLRG Waldshut musste massive Einbrüche bei den Mitgliedern verkraften“, so Weber. „Vor allem bei den Kindern und Jugendlichen“, ergänzte Schriftführerin Sabine Schumann. Neben Dominik Rotzinger, dem neuen Kreisbrandmeister und gleichzeitig Stellvertreter von Landrat Martin Kistler, Markus Rebholz vom Kreisfeuerwehrverband und den Vertretern des THW, der Malteser und der verschiedenen DLRG-Ortsgruppen nahm auch Bürgermeister Joachim Baumert an der Bezirkshauptversammlung der DLRG im Feuerwehrgerätehaus im Kaitle teil.

Die DLRG Waldshut-Tiengen zählt momentan 397 Erwachsene und 188 Jugendliche. Vor der Hallenbadschließung waren es fast 600 Erwachsene und mehr als 300 Jugendliche. Viele Ortsgruppen wichen in Schweizer Hallenbäder aus, da Hallenbäder auf deutscher Seite am Hochrhein Mangelware seien. Die Schweizer Bäder erhöhten aber massiv die Preise. „Wir schaffen das, wir holen das wieder auf", ermunterte Weber die Zuhörer. „Das Hallenbad in Waldshut wird diesen Herbst wieder öffnen“, warf Baumert ein.

Dieses Jahr stand auch die Neuwahl des Vorstands an. Helmut Weber wurde als Vorsitzender bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Ernst Lehr. Schriftführerin bleibt Sabine Schumann, das Amt des Kassierers teilt sich Heiner Maier mit Frank Nikolaus, da Maier nach dieser Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Ulf Schumann bleibt weiterhin Bootsreferent, als Vertreter der Schiedsstelle bleibt Sigfried Flogaus weiterhin im Amt. Herbert Klaus ist weiterhin Katastrophenschutzbeauftragter, im Katastrophenschutz sind weiterhin Lars Fischer und David Lehr. Lars Fischer ist auch Ausbildungsleiter. Sein Stellvertreter ist Felix Lehr. Als technischer Leiter wurde in Abwesenheit Felix Ihringer im Amt bestätigt, ihm zur Seite stehen David Lehr und Markus Weber. Kassenprüfer sind weiterhin Martin Huber und Beate Maier.

"Ich stelle immer wieder fest, was für Leistungen in den einzelnen Ortsgruppen erbracht werden, überall herrscht ein reges Vereinsleben“, lobte Weber die Vertreter der Ortsgruppen, „vor allen Dingen am Beckenrand wird viel geleistet. Unser Ziel ist, aus Nichtschwimmern Schwimmer und dann eventuell Rettungsschwimmer zu machen“, erklärte Weber. "Die einzelnen Ortsgruppen arbeiten weitgehend selbstständig, können aber auch gut zusammenarbeiten“, ergänzte Weber.

Eine Bitte an den Landrat habe er noch, wandte sich Weber an Baumert. „Wir suchen noch eine Unterstellungsmöglichkeit für unser Strömungsrettungsfahrzeug.“ Baumert lobte die anwesenden Mitglieder: „Ich bin beeindruckt, was alles geleistet wird, das ist gigantisch. Toll, wenn Menschen sich für so etwas einsetzen.“ Lob und Dank gab es auch von den Vertretern der Feuerwehr.“ Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, erklärte Rotzinger. „Wir arbeiten schon lange zusammen und ich kann mich nur an positive Erlebnisse erinnern“, so auch Rebholz.