In der neuen Ausstellung im Schwarzwaldhaus der Sinne dreht sich alles um die Fasnet. Die Fotoausstellung von Felix Schelb widmet sich in großformatigen Fotografien der Narrenvielfalt im schwäbisch-alemannischen Raum. Museumsleiterin Kathleen Mönicke rief in Erinnerung, dass die Sonderausstellung bereits für die vergangene Fastnachtssaison vorgesehen war. Wegen der coronabedingten Schließung konnten die Fotografien jedoch nur online gezeigt werden.

Der in Freiburg geborene Felix Schelb ist im Münstertal aufgewachsen und hat sich 2015 nebenberuflich als Fotograf selbstständig gemacht. Die Fotografie sei nicht nur seine Berufung, sondern auch weiterhin sein größtes Hobby. Begeistert sei er nicht nur von der Technik, die im Equipment steckt und sich stetig weiterentwickelt, sondern auch der Kreativität, die er damit frei ausleben könne.

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Die Porträtserie entstand durch Zufall während eines Shootings für die Münstertäler Votzelzunft. Angesichts der entstandenen Fotografien der Hästräger habe sich die Idee entwickelt, eine ganze Serie daraus zu machen. Bei den Bildern soll die bunte Vielfalt der verschiedenen Hästräger mit ihren Masken im Mittelpunkt stehen: Mit einer immer gleichen Pose mit verschränkten Armen und einem einfach gehaltenen Lichtsetup will Felix Schelb das Brauchtum der schwäbisch-alemannischen Fasnet leben lassen und diese Tradition mit der Ausstellung von großformatigen Fotos schließlich auch Menschen näher bringen, die damit bisher nicht viel Berührung hatten.

Die im Schwarzwaldhaus der Sinne in Grafenhausen ausgestellte närrische Serie soll zeigen, dass es nicht nur viele Narrenzünfte mit langjähriger Tradition gibt, sondern auch etliche junge Zünfte, die diese Tradition weiter leben lassen wollen.

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Um die närrische Porträtserie noch weiter wachsen zu lassen, veranstaltet Felix Schelb am Samstag, 29. Januar, von 12 bis 16 Uhr im Schwarzwaldhaus der Sinne ein Fotoshooting für interessierte Narrenzünfte.

Die Teilnahme ist für die Porträtierten kostenlos, ebenso die Nutzung der entstandenen digitalen Fotos. Unbedingt erforderlich ist eine vorherige Anmeldung, die direkt bei Felix Schelb über erfolgen muss.

Auf seiner Internetseite findet sich neben dem Anmeldeformular auch die Rahmenvereinbarung für die Porträtserie. Für das Fotoshooting gilt wie im Mitmachmuseum die 2 G+ Regelung.