Zum großen Helferfest hatte der Theaterverein Zeitschleuse in die Dorfhalle Brenden eingeladen. Im stimmungsvoll dekorierten Saal dankte Vorsitzende Corinna Vogt allen Schauspielern und Helfern für deren großartigen Einsatz vor und hinter der Bühne bei „Zwischen den Welten“. Nach 17 Monaten Proben und dreijähriger Vorbereitungszeit waren die neun Aufführungen ein voller Erfolg.

Alois Seebacher aus Untermettingen unter den Anwesenden beim Helferfest. Er war mit 78 Jahren der älteste Schauspieler bei den Freilichtspielen in Riedern. Der jüngste war der vierjährige Ferdinand Stoll aus Berau.
Alois Seebacher aus Untermettingen unter den Anwesenden beim Helferfest. Er war mit 78 Jahren der älteste Schauspieler bei den Freilichtspielen in Riedern. Der jüngste war der vierjährige Ferdinand Stoll aus Berau. | Bild: Ursula Ortlieb

Vor der Halle traf man sich zunächst auf ein Gläschen Sekt. Mit einer Hüpfburg hatten die Kinder und Jugendlichen ihre Freude. Zum Essen gab es allerlei Gegrilltes vom Partyservice, für ein reichhaltiges Salat- und Dessertbuffet sorgten die Vereinsmitglieder. Corinna Vogt ließ die Theaterzeit Revue passieren und dankte allen.

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Besonderer Dank galt dem Schirmherrn, Erzbischof Georg Gänswein: „Er war nicht nur nach außen Schirmherr, sondern auch nach innen. Wir sind ihm sehr dankbar, dass er sich für uns Zeit genommen hat, uns nah begleitet hat, eine wertvolle Stütze in schwierigen Situationen war.“

Das Helferfest war ein Dankfest an alle Mitwirkenden. „Es haben letztendlich alle an einem Strang gezogen,“ war das Fazit der Regisseurin Corinna Vogt (rechts neben dem Steuerrad). Ihr wurde mit Steuerrad, Gutschein und Bild der Kindergruppe gedankt.
Das Helferfest war ein Dankfest an alle Mitwirkenden. „Es haben letztendlich alle an einem Strang gezogen,“ war das Fazit der Regisseurin Corinna Vogt (rechts neben dem Steuerrad). Ihr wurde mit Steuerrad, Gutschein und Bild der Kindergruppe gedankt. | Bild: Ursula Ortlieb

Das Rollenbuch für das nächste Freilichtstück „Die schwarze Rose“ von Erika Buhr über das weitere Leben von Heinrich-Ernst-Kromer liegt schon bereit. Wann es aufgeführt werden kann, ist noch Zukunftsmusik. Erstmal stelle sich die Frage, ob es zu einer zweiten, leicht überarbeiteten Auflage von „Zwischen den Welten“ im Jahr 2020 komme.

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Dafür spräche nicht nur die Ermutigung von vielen Personen weit über unsere Landkreis-Grenzen hinaus, sondern auch der erhebliche Finanzaufwand für Kulisse und Kostüme, die wiederverwendet werden könnten. „Vorgespräche haben bereits stattgefunden“, so Corinna Vogt.

Corinna Vogt, die Regisseurin dankte allen Mitwirkenden: „Letztendlich haben alle an einem Strang gezogen, auch wenn es hin und wieder schwierig war.“
Corinna Vogt, die Regisseurin dankte allen Mitwirkenden: „Letztendlich haben alle an einem Strang gezogen, auch wenn es hin und wieder schwierig war.“

„Für alle war es eine sehr aufregende, spannende Zeit. Menschen haben sich kennengelernt und sind Freunde geworden,“ so die Vorsitzende. Mit einem Schiffssteuerrad und einem Musical-Gutschein für die Familie bedankte sich die Theatergemeinschaft bei ihrer Regisseurin.

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Die Kindergruppe Freudekids schenkte der Vorsitzenden ein mit Friedel Kammler und den Kinderbetreuerinnen gefertigtes Bild mit bunten Abdrucken ihrer Hände. „Wir hätten keine bessere Leitung für das Freilichtstück finden können“, bedankte sich Thomas Fechtig. Bis spät in die Nacht wurde zur Musik von Guido Heidenreich gefeiert.