Der Feuerwehrnachwuchs zeigt, was er kann. Die Kreisjugendfeuerwehr hatte zur Abnahme der „Jugendflamme“ nach Berau eingeladen, und die Jugendfeuerwehr Ühlingen-Birkendorf war Ausrichter des Wettbewerbs. Insgesamt 66 Akteure der Jugendfeuerwehren Albbruck, Wehr, Waldshut-Tiengen und Ühlingen-Birkendorf nahmen teil.

Wasser marsch! hieß es beim Setzen eines Unterflurhydranten.
Wasser marsch! hieß es beim Setzen eines Unterflurhydranten. | Bild: Jugendfeuerwehr

Die „Jugendflamme“ ist ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens. Sie wird in drei Stufen gegliedert: Stufe eins für Zehn- bis Zwölfjährige, Stufe zwei für 13- bis 14-Jährige und Stufe drei für 15- bis 18-Jährige. Dieses Programm bietet eine Möglichkeit, Jugendlichen ihre Zeit in der Jugendfeuerwehr interessant, abwechslungsreich und strukturiert zu gestalten.

Auch Geschicklichkeit und Teamgeist mussten die Teilnehmer bei der Abnahme der Jugendflamme beweisen.
Auch Geschicklichkeit und Teamgeist mussten die Teilnehmer bei der Abnahme der Jugendflamme beweisen. | Bild: Jugendfeuerwehr

Entsprechend den drei Stufen erhöhen sich auch die Anforderungen. Mit viel Ehrgeiz und Elan gingen die Kinder und Jugendlichen ihre Aufgaben an, die ihnen gestellt wurden. In insgesamt neun Stationen mussten sie ihr Können unter Beweis stellen.

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Grundlegendes gab es für die Teilnehmer in Stufe 1 zu beantworten, wie beispielsweise das Beschreiben und Benennen von Armaturen oder Schlauchausrollen. In Stufe 2 ging es dann um Fahrzeug- und Gerätekunde und Setzen eines Unterflurhydranten, aber auch Geschicklichkeitsaufgaben gabs zu bewältigen. In Stufe 3 stand ein Schaumangriff an, ein Erste Hilfe Kurs musste nachgewiesen und ein soziales Projekt präsentiert werden.

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Ühlingen-Birkendorfs Jugendfeuerwehrwart Pascal Breier freute sich mit seinem Team, dass die Wettbewerbe in Berau stattfanden. Das kam nicht von ungefähr, denn so Kreisjugendfeuerwehrwart Pattric Grzybek: „Die Jugendfeuerwehr Ühlingen-Birkendorf ist ein guter und verlässlicher Partner.“

Die Kreisjugendfeuerwehr bietet jedes Jahr auf Kreisebene die Abnahme der Jugendflamme an. Im Jahre 2020 wird man die Jugendflamme gemeinsam mit der Leistungsspange abnehmen. Den Tag der deutschen Einheit als Termin für den Wettbewerb habe man bewusst gewählt, so der Kreisjugendfeuerwehrwart.

„Neben der Leistung und der Teamfähigkeit stehen auch Kameradschaft, Respekt, Verantwortung und Toleranz“, so Pattric Grzybek. Am Ende des Tages konnten alle Teilnehmer das begehrte Abzeichen in Empfang nehmen.