„Das ist ein wichtiges Signal für unsere Gemeinde“, sagte Bürgermeister Joachim Burger in der Sitzung und hob damit die Bedeutung dieses Vorhabens für die Kommune hervor. „Es ist wichtig, diese Arbeitsplätze in der Gemeinde zu halten.“

Bedeutung für die Stadt

Für den Rathauschef zeigt das Vorhaben der Deutsche Post DHL Group die Bedeutung des Gewerbegebiets Sulzfeld bei Investoren. „Die Erschließung im Sulzfeld II ist fast abgeschlossen, es fehlt nur noch der Straßenbelag. Ich rechne noch in diesem Jahr mit dem Baubeginn“, mutmaßt der Verwaltungschef. Allerdings müsse abgewartet werden, ob die Baubehörde im Landratsamt Waldshut die Planung absegnet. Nach Fertigstellung des Zustellzentrums erwartet Burger eine Entlastung des Verkehrs in der Hauptstraße und eine Entspannung der Parkplatzsituation.

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Stadtrat Jens Bryssinck (FW) sieht in Zukunft dann auch Möglichkeiten zur Weiterentwicklung in der Unterstadt. Zweifel äußert er, ob durch das neue Zustellzentrum mehr Gewerbesteuer in die Stadtkasse fließt. Bürgermeister Joachim Burger mag da nicht spekulieren. Er rechnet mit mehr Arbeitsplätzen, was nach dem derzeit geltenden Schlüssel auch mehr Einnahmen bedeuten würde. Ob das dann auch so eintreffen werde, ließ er offen.

Das sind die Planungen

Der nach „modernsten Logistikanforderungen“ geplante Zustellstützpunkt soll nach Mitteilung der Post-DHL-Group die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter weiter verbessern. Gebaut werden soll das Zentrum auf der Wutachseite zwischen LOG Logistik mit dem Trucker-Motel und einer von Sto reservierten Fläche.

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Der Investor versichert, dass Postkunden weiterhin in der Postfiliale (Stocker/Hauptstraße 37) und im DHL-Paketshop (Würth‘s Dorfladen/Ehrenbachstraße 72) in Stühlingen bedient werden. Geplant ist beim Zustellzentrum noch eine Stellplatz-Überdachung.

Ausnahmen beantragt

Die Post-DHL-Group hat Befreiungen von den im Bauplan Sulzfeld II festgelegten Bestimmungen beantragt. Die Installation einer drei Meter hohen Leuchtstele müsse ebenso von der Baubehörde geprüft werden, wie die Gestaltung der Fassade. „Die Farbe entspricht nicht unseren Vorgaben. Das Unternehmen hat eine markante Farbe, die ihrer Corporate Identity (Charakteristika eines Unternehmens/Anm.d.Red) entsprechen“, sagte Burger. Auch aufgrund des Standortes in der zweiten Reihe von der B 314 aus betrachtet, hält er dies persönlich für keinen Hinderungsgrund.

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