Bis zum Jahreswechsel soll der Plattformlift eingebaut werden, das Auto soll bis März oder April fertiggestellt sein, die Corona-Pandemie sorgt auch hier für Verzögerungen. „Ich bin überwältigt von der großen Unterstützung. Mit dem Treppenlift, den dafür notwendigen Umbaumaßnahmen und dem Auto ist uns sehr geholfen“, so Grießer. Sowohl über das Spendenkonto der Caritas als auch online über leetchi.com und das private Volksbank-Konto sind Spendengelder geflossen.

Auch Firmen und Vereine helfen

Besonders gerührt hat die Familie auch, dass Einzelpersonen, Firmen, Vereine und Institutionen sich beteiligt hatten. Dazu gehören auch die Landfrauen Eggingen, welche im Rahmen der Adventsfenster-Aktion zugunsten von Nico um Spenden baten. Eine offizielle Spendenübergabe des Hilfswerks des Lions Club Waldshut musste zwar während der Corona-Pandemie verschoben werden, doch auch hier gibt es eine größere Spendensumme.

Schwere Form der Epilepsie

Im Alter von zwei Monaten startete bei Nico Griesser mit einer Reihe von Fieberschüben, was später als Dravet-Syndrom diagnostiziert wurde. Nico Griesser eine schwere Form der Epilepsie mit mehreren Krankheitsherden. Er ist schwerstbehindert, kann nicht alleine sitzen, nicht laufen, nicht reden, nicht essen und ist zu 100 Prozent pflegebedürftig. Mit einem Loch im Herzen, welches bei der Geburt festgestellt wurde, hat er bereits mehrere Operationen hinter sich, weitere folgen. Hinzu kommt die nicht heilbare Hautkrankheit Psoriasis (Schuppenflechte). Nico besucht die Wutach-Schule Tiengen und pausiert während des Lockdowns, Online-Unterricht ist nicht möglich oder sinnvoll. Nach einer starken Erkältung erholte sich die Familie über die Weihnachtstage.