Bereits Anfang Oktober hatte der Gemeinderat beschlossen, im Gewerbegebiet West eine Anschlussunterbringung für Flüchtlinge zu bauen. In seiner jüngsten Sitzung hat nun auch der Bauausschuss der Gemeinde Murg dem Projekt grünes Licht gegeben.

Die Festsetzungen des Bebauungsplanes sind eingehalten, lediglich ein Teil des zu bebauenden Grundstücks ist auf der Hochwassergefahrenkarte vermerkt. Da das geplante Gebäude außerhalb dieses Bereichs liegt, besteht keine Gefahr. Standort des Projekts sind die jetzigen, 25 Jahre alten Asylcontainer. Diese werden abgerissen. Die neue Unterkunft soll bis Mitte 2018 fertiggestellt sein und kann bis zu 78 Flüchtlinge aufnehmen. Für die 25 Flüchtlinge in den jetzigen Asylcontainern konnte eine provisorische Bleibe gefunden werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Um den Kernhaushalt nicht zu belasten, wird über einen Kredit finanziert. Die Gemeinde kann mit Einnahmen von 250 Euro pro Monat und Flüchtling rechnen.