Tausende Menschen strömten am Freitag in den tollsten Verkleidungen ins Laufenburger Städtle, um das 26. Guggen-Open-Air zu feiern. Die Roli-Guggers, die mit der Narrenzunft Salmfänger und der Guggenmusik Barockers das Festival organisierten, freuten sich über das trockene Wetter und die vielen Besucher. Bei der grenzüberschreitenden Fasnacht traten 42 Guggenmusiken mit über 1300 Mitgliedern auf fünf Bühnen auf.

Begonnen wurde mit dem Kinder-Monsterkonzert bei dem die D'Jokerz, die Ohre-Putzer und die Node-Spucker aus dem Landkreis Lörrach sowie die Orgellelochbläri und die Büeble-Musik aus dem Raum Konstanz ihr junges Können zum Besten gaben. Dafür erhielten sie langanhaltenden Applause und Bravopfiffe. Anschließend wurde das große Monsterkonzert von den Gastgebern eröffnet und so spielten die Roli-Guggers bis der Boden bebte. „Dies ist das letzte Konzert von Thomas Kohlbeck, schenkt ihm einen riesigen Applaus“, rief Mirko Räder, der die Auftritte auf der Bühne in der Codmannanlage moderierte. Thomas Kohlbeck zieht sich nach 30 Jahren bei den Rolis aus der aktiven Fasnacht zurück, bleibt aber Mitglied und Gönner seiner Lieblingsguggenmusik.

34 Guggenmusiken und drei Kleinformationen spielten den ganzen Abend auf den verschiedenen Bühnen und unterhielten das zahlreiche Publikum. Besondere Gäste in diesem Jahr waren die Guggenmusiken Födlitäscher aus Luzern und die Räbedibäms aus Hochdorf, ebenfalls bei Luzern. Nicht ganz so warm war die Temperatur, aber das war kein Problem für das närrische Volk, denn die Fasnachtsbegeisterten hüpften im Takt der dröhnenden Musik mit und hatten augenscheinlich sehr viel Spaß. In verschiedenen Hütten und Buden wurde im Warmen ebenfalls kräftig gefeiert. Den Abschluss machten um Mitternacht auf der Hauptbühne das Fröscheloch-Echo aus Niederhof, auf der Schweizer Bühne am Marktplatz spielten die Fuege Fäger den letzten Guggensound.