20 Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Waldshut und zwei Jugendrotkreuzgruppen haben am Freitag ihre Zelte in Laufenburg aufgeschlagen. Nachdem die Jugendliche ihre Zelte bezogen haben, ging es am Abend zur einer gemeinsam Nachtwanderung in den Almendwald. Völlig überrascht waren die 300 Jungfeuerwehr-Mitglieder, als plötzlich Geister auftauchten, in Form der Höllenknechte aus Hochsal und der Waldgeister aus Rhina, sowie Raimund Huber als feuerspuckender Teufel.

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Am Samstag stand nach dem Frühstück eine Lager-Olympiade auf dem Programm, die zwei Strecken umfasste: die blaue Strecke führte nach Norden, Richtung Burg Hauenstein und zurück zum Zeltplatz, die rote Strecke führte an die Codman-Anlage und in die Schweiz. Alle freuten sich auf die Bootsfahrt auf dem Rhein. An den zehn Stationen mussten die Teilnehmer bei Geschicklichkeitsübungen ihr Können beweisen. Die Jugendlichen mussten beispielsweise auf Zeit einen Parcours absolvieren oder eine Menge Wasser von einer Wasserstelle durch einen Feuerwehrschlauch in einen Behälter transportieren.

300 Mitglieder von 20 Jugendfeuerwehren des Landkreises kamen zum Kreiszeltlager nach Laufenburg. Bild: Feuerwehr Laufenburg
300 Mitglieder von 20 Jugendfeuerwehren des Landkreises kamen zum Kreiszeltlager nach Laufenburg. | Bild: Feuerwehr Laufenburg

Das Zeltlager der Jugendfeuerwehren fand erstmals, seit Gründung der örtlichen Jugendfeuerwehr 1986, in Laufenburg statt. Laut Lagerleiter Patrick Strobel waren 300 Mitglieder der Jungfeuerwehr und etwa 80 Betreuer auf dem Zeltplatz zwischen Maryan-Beachwear und dem Hundeübungsplatz hinter der Bahnlinie. Das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr findet alle zwei Jahre statt. Thomas Scheuch, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart aus Waldshut, bemerkte anerkennend, dass das Zeltlager der Jugendfeuerwehren in Laufenburg sehr gut organisiert war.

Die Jugendgruppe der Feuerwehr Albbruck unter der Leitung von Jugendleiter Nicolas Morat (rechts), bereitete sich auf ihren Start zur Lagerolympiade vor.
Die Jugendgruppe der Feuerwehr Albbruck unter der Leitung von Jugendleiter Nicolas Morat (rechts), bereitete sich auf ihren Start zur Lagerolympiade vor. | Bild: Reinhard Herbrig

Fpr die Organisiation sorgten unter anderem die Jugendleiter von Laufenburg, Patrick Strobel, Ivo Langendorf, Tobias Eschbach, Heiko Bernauer, Kim-Sina Waninger, Markus Gerteiser, Martin und Michael Schmid, Marco Wörner, Max Höckendorff und Jan Baldischweiler sowie zahlreiche Helfer aus den Einsatzmannschaften Süd und Nord und den First Responder. Die Verpflegung der Jugendlichen übernahm der örtliche DRK-Ortsverein Laufenburg-Luttingen. Weitere Unterstützung erhielt die Feuerwehr durch die Technischen Betriebe und die Stadtverwaltung, den Feuerwehren Murg, Bad Säckingen und Laufenburg/Schweiz, dem THW-Ortsverband und den Vereinen.

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Am Sonntag mussten die Jugendlichen um 6.30 Uhr aus den Federn, beziehungsweise aus den Schlafsäcken. Nach dem Frühstück fand um 10 Uhr ein Lagergottesdienst statt. Nach dem Abbau und dem Mittagessen kürte Bürgermeister Ulrich Krieger die Sieger der Lager-Olympiade. Den ersten Platz holte sich die Jugendfeuerwehr Herigöst 4 (Herrischried-Rickenbach-Görwihl-Strittmatt), gefolgt von Höchenschwand Gruppe 2 und der Jugendfeuerwehr aus Bernau.