Die Gemeinde Lauchringen baut derzeit in der Mehrgenerationenanlage im Riedpark 15 Wohnungen, die mit einem Zuschuss aus dem Landeswohnbauprogramm gefördert werden. Die Wohnungen sollen ab Sommer 2019 vermietet werden. In der jüngsten Sitzung setzte der Gemeinderat die Mieten fest, 6,70 Euro pro Quadratmeter, deutlich unter dem Landesdurchschnitt sozial geförderter Wohnungen.

Gemeinde investiert 1,8 Millionen Euro

Dazu erklärte Bürgermeister Thomas Schäuble: "Ich bin froh, dass wir mit unserem Preis eine Miete anbieten können, die sozial verträglich ist." Trotzdem werde die Gemeinde eine Rendite erzielen, die einer Verzinsung von 1,96 Prozent entspreche.

Insgesamt investiert die Gemeinde 1,8 Millionen Euro in das Projekt, die Mieteinnahmen summieren sich auf 76 500 Euro jährlich. Thomas Schäuble: "Damit können wir unser Ziel, 15 Wohnungen zu einem günstigen Mietpreis abzugeben, realisieren." In dem Zusammenhang widersprach Schäuble der verbreiteten Behauptung, im Riedpark seien nur gehobene Wohnungen zu hohen Mietpreisen zu haben. "Es gibt hier über 40 Wohnungen, die vom Mietpreis her bezahlbar sind und sich auf sozialem Niveau bewegen", so Schäuble.

Lösung mit viel Spielelementen

In der weiteren Tagesordnung wurden die Landschaftsbauarbeiten der Mehrgenerationenwohnanlage, die auch einen Kindergarten beherbergt, vergeben. Den Zuschlag erhielt die Firma Marder aus Albbruck, die mit 219 106 Euro das günstigste Angebot einreichte.

Vorgestellt wurde die Planung vom Bauamtsleiter Roland Morawczik. Über eine Terrasse des ersten Stockwerkes, die ebenfalls begrünt wird, führt eine Treppe, wahlweise auch eine Rutsche, runter auf den Spielplatz. "Eine anspruchsvolle Anlage", so kommentiert Bürgermeister Schäuble, "eine gute Lösung mit vielen Spielelementen."

Verbindungswege für Fußgänger

Ausgebaut werden auch die Freiflächen für das anliegende Mehrgenerationenareal. Dazwischen liegen fußgängige Verbindungen, die schön angelegt und öffentlich genutzt werden können. Die Planung wurde vom Büro Burkhard-Sandler ausgeführt, Christian Burkhard stellte im Gemeinderat die Details vor und stand für Fragen zur Verfügung. Auf die Frage aus dem Gemeinderat zur Beschattung, sagte er, dass die Flächen zum größten Teil durch die Gebäude beschattet werden.

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