Die Eishalle und das Hallenbad öffnen ihre Pforten, trotz Corona, aber unter einem strikten Hygienekonzept, für den Publikumsverkehr. Aufs Eis dürfen Besucher erstmals am Dienstag, 27. Oktober, von 14 bis 17.30 Uhr und das Hallenbad öffnet für das Publikum erstmals am Mittwoch, 28. Oktober, von 11 bis 13 Uhr.

Zugegebenermaßen ist es eine Rechnung mit Unbekannten, aber dennoch möchte Herrischried den Betrieb der beliebten Eishalle und des Hallenbades für die Bevölkerung und Gäste ermöglichen. „Es ist für uns komplettes Neuland, wir werden erst einmal Erfahrungen sammeln“, betonte Bürgermeister Christian Dröse anlässlich eines Pressegesprächs. Deshalb bittet er die Besucher schon im Vorfeld um Verständnis, wenn der Ablauf unter dem Hygienekonzept am Anfang noch etwas ruppig läuft. „Corona ist unbestritten schlimm und die Einschränkungen sind nicht angenehm, trotzdem wollen wir, dass Besucher ihre Freizeit sportlich genießen können“, erklärt Dröse.

Die Entwicklung der Corona-Zahlen würde Tag für Tag genau beobachtet und gegebenenfalls müsse gehandelt werden, sagte Dröse. Das für die Eishalle und das Hallenbad erstellte Hygienekonzept wurde vom Gesundheitsamt abgenommen. Neben den allgemein üblichen Hygienemaßnahmen beinhaltet es vor allem ein Online-Reservierungsportal.

Betriebsleiter Hubert Matt (links) und Bürgermeister Christian Dröse geben die Öffnung von Eishalle und Hallenbad unter einem strikten Hygienekonzept bekannt.
Betriebsleiter Hubert Matt (links) und Bürgermeister Christian Dröse geben die Öffnung von Eishalle und Hallenbad unter einem strikten Hygienekonzept bekannt. | Bild: Charlotte Fröse

Entwickelt wurde das Konzept von Hauptamtsleiter Volker Schneider und vom Betriebsleiter Hubert Matt. Eine Registrierungssoftware wurde von der Herrischrieder Firma IT Service Zentner speziell dafür entwickelt. Sind die vorgegebenen Buchungen für die Eishalle oder das Hallenbad pro Laufzeit erreicht, springt die Ampel auf Rot und Reservierungen sind dann nur noch für einen anderen Zeitraum möglich.

„Wir brauchen eine Reservierung im Vorfeld des Besuchs, um den Eintritt so zügig wie möglich zu gestalten“, betont Hubert Matt. Mit der Online-Reservierung erhält der Besucher einen QR-Code aufs Handy oder per Ausdruck, mit dem er damit direkt zur Kasse gehen kann und dort wird auch bezahlt. Spontane Eishallen- oder Hallenbadbesucher können sich am Info-Point im Foyer der Eishalle oder beim Bademeister über freie Plätze informieren und dort auch direkt reservieren.

Das vom Gesundheitsamt Waldshut abgesegnete Konzept sieht eine höhere Besucherzahl vor, als derzeit von Herrischried angegeben. Statt der genehmigten 250 Personen für die gesamte Eishalle dürfen nur 200 Besucher in die Halle und im Hallenbad wurde die Besucherzahl im gesamten Bad auf 15, statt der eigentlich erlaubten 25 reduziert. Bürgermeister Dröse sagt dazu: „Wir wollen mehr machen als erforderlich.“

Eigens zur Desinfektion der relevanten Bereiche im Freizeitzentrum zwischen und am Ende der Besuchszeiten wurde ein Gerät angeschafft, das die gesamten Räume mit einem Desinfektionsmittel einnebelt und so alle Stellen erreicht. Damit kommt das Sportzentrum ohne zusätzliches Personal aus.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €